Unternehmensbefragung
Kemptener Unternehmen laufen gut: Mehr Unterstützung bei der Infrastruktur erwünscht

Das Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung führt jährlich eine Unternehmensberatung durch, um Informationen über die aktuelle Lage der Unternehmen am Wirtschaftsstandort Kempten zu erhalten. Die Ergebnisse zeigen: Die Geschäfte der Kemptener Unternehmen laufen gut. Die Betriebe wünschen sich aber durch die Wirtschaftsförderung unter anderem Unterstützung im Bereich Infrastruktur.

Bei der Unternehmensbefragung im Herbst 2018 wurden insgesamt 150 Unternehmen aller Branchen kontaktiert. 71 dieser Betriebe beantworteten den Fragebogen. Die Auswertung deutet auf eine positive Grundstimmung der Kemptener Unternehmen hin. Sie bewerten ihre aktuelle Geschäftslage weiterhin als aussichtsreich. Der Großteil der Unternehmen (96 %) ist mit der aktuellen Geschäfts- und Auftragslage zufrieden. 

Die Geschäftslage hat sich im Vergleich zu 2017 bei knapp einem Drittel der Betriebe ebenfalls positiv entwickelt. Mehr als die Hälfte der Unternehmen verzeichnete eine unveränderte Geschäftslage gegenüber dem Vorjahr. Der Ausblick in die Zukunft stellt sich zwar insgesamt optimistisch dar, allerdings rechnen die Betriebe zum Teil mit Auftrags- und Wachstumsrückgängen. 

Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich in den letzten drei Jahren bei 37 % der Unternehmen erhöht und ist bei etwa der Hälfte der Betriebe konstant geblieben. Nur 11 % der befragten Unternehmen gaben an, dass sich die Mitarbeiteranzahl in den letzten drei Jahren verringert hat.

Die Betriebe wünschen sich durch die Wirtschaftsförderung vor allem Unterstützung in den Bereichen Infrastruktur, Fachkräftegewinnung und –sicherung. Außerdem möchten sie bei der Suche von Gewerbeflächen unterstützt und beraten werden. 

Wie wird die JobCard von Arbeitnehmern angenommen? Das war ein wichtiger Bestandteil der Befragung. Die Potentiale des Tarifangebots werden laut der Ergebnisse noch nicht voll ausgeschöpft. Das könnte zum Teil an der ungünstigen Anbindung der Betriebsstandorte an den Busverkehr liegen. Arbeitnehmer haben dadurch nur geringes Interesse an der JobCard.

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