Kemptener Tor
Kemptener Tor bleibt Baustelle

Diese Baustelle ist ein Dauerbrenner: Seit Mitte des vergangenen Jahres wird der Platz am Kemptener Tor umgestaltet. Das Ergebnis kann sich zwar schon sehen lassen. Aber noch immer sind die Arbeiten nicht beendet. Einige Bauzäune trüben weiterhin das Bild am alten Zollhäuschen. In wenigen Wochen dürfte sich dieser Eindruck für die Passanten jedoch ändern, hofft der städtische Tiefbauabteilungsleiter Ulrich Hofmair. «Demnächst gibt es ein Treffen mit der Baufirma, bei dem das weitere Vorgehen besprochen wird.»

Wie berichtet, hatten sich die Bauarbeiten zur Verschönerung des Platzes bereits im vergangenen Jahr verzögert. Die Koordination unter den beteiligten Baufirmen habe sich als nicht optimal erwiesen, hieß es. Zudem sei zeitweise nicht ausreichend Personal eingesetzt worden. Außerdem habe der Fund eines alten Brückenbauwerks im Boden, der dokumentiert werden musste, die Arbeiten erheblich verzögert.

Dem Winter ist es zudem geschuldet, dass nun einige Wochen gar nicht gearbeitet wurde. Die gute Witterung der vergangenen Tage entspreche ja nicht der Jahreszeit, so Hofmair. Viele Baufirmen arbeiteten um diese Zeit nicht, weil Schnee und Eis dies erwartungsgemäß nicht zuließen. Personal kurzfristig einzusetzen, sei den Unternehmen nicht ohne Weiteres möglich. Ähnlich verfahren die Baufirmen beispielsweise am Neuen Markt, wo nun ebenfalls die Arbeiten zur Umgestaltung wieder anlaufen.

«Viel ist am Kemptener Tor aber nicht mehr zu tun», so Hofmair. Offen seien beispielsweise noch einige Bodenbelagsarbeiten. Besonders diese Tätigkeiten sind stark witterungsabhängig. Der Grund: Wer auf gefrorenem Grund pflastert, muss damit rechnen, dass die Steine im nächsten Frühjahr absinken. Zudem muss noch das Fundament für den geplanten Brunnen gebaut werden. Das Wasserspiel soll noch heuer gebaut werden und künftig an das 50-jährige Bestehen der Technischen Schule der Luftwaffe und das enge Verhältnis von Bundeswehr und Kommune erinnern.

Die Verschönerung des Platzes ist mit der geplanten Ansiedlung des Modeparks Röther auf dem Areal des abgerissenen Martinheims sowie dem Fußgängerübergang an dieser Stelle verknüpft. Letzter Stand der Planung für den Markt ist ein Baubeginn im Frühjahr. Der vom übrigen Fahrbahnbelag abgesetzte Fußgängerüberweg am Kemptener Tor, der Röther für die Passanten sicher an die Fußgängerzone anbinden soll, ist bereits gebaut. Mittlerweile gibt es aber Beschwerden von Anwohnern über Lärmbelästigung, wenn der Verkehr über die Pflastersteine rollt.

Hofmair betont, dass es sich um das gleiche Pflastermaterial wie im Ringweg handelt, wo es diese Klagen nicht gibt. «Das Problem am Kemptener Tor ist jedoch der Übergang zwischen dem normalen Straßenasphalt und dem Pflaster», sagt der Tiefbauamtsleiter.

Dies verursache im ständig fließenden Verkehr den Lärm. Zudem wird der gepflasterte Übergang als sehr rau angesehen, was zu Problemen bei der Benutzung mit Kinderwägen, Rollstühlen oder Rollatoren führen könnte. Die Stadt möchte nun für Abhilfe sorgen und das Pflaster ein Stück abschleifen lassen.

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