Kosten
Kemptener Stadträte geben Wochenmarkt-Händlern Contra

Blick in die Markthalle am Dienstagnachmittag. Die Verkaufsstände bleiben über die Wintermonate stehen. Als zu klein wird die Halle am Königsplatz von manchen Händlern und Besuchern kritisiert. Andere schätzen dagegen das intensive Markttreiben. Vor allem die Pachtkosten für das Gebäude, das seinerzeit extra für den Wochenmarkt errichtet wurde, verursachen das Minus in der Jahresbilanz.
  • Blick in die Markthalle am Dienstagnachmittag. Die Verkaufsstände bleiben über die Wintermonate stehen. Als zu klein wird die Halle am Königsplatz von manchen Händlern und Besuchern kritisiert. Andere schätzen dagegen das intensive Markttreiben. Vor allem die Pachtkosten für das Gebäude, das seinerzeit extra für den Wochenmarkt errichtet wurde, verursachen das Minus in der Jahresbilanz.
  • Foto: Matthias Becker
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Im Haushalt der Stadt geht es für nächstes Jahr um 245 Millionen Euro. Wer nun denkt, dass man sich bei einer solchen Summe wegen 25.000 Euro nicht mehr echauffieren könnte, der irrt. So hoch fällt voraussichtlich das Defizit aus, das der Wochenmarkt verursachen wird. Die Händler lehnten zuletzt höhere Standgebühren zum Ausgleich kategorisch ab. Das wiederum brachte einige Stadträte im Finanzausschuss auf die Palme.

Zur Erinnerung: 2,27 Euro zahlen die Händler derzeit am Verkaufstag pro Standmeter auf dem Hildegardplatz, in der Markthalle sind es 3,20 Euro, zuzüglich der individuellen Stromkosten. „Wenn ich überlege, was ich jeden Samstag dort ausgebe, komme ich schnell allein für zehn Meter auf“, rechnete Alexander Hold (Freie Wähler) vor. „Eigentlich muss man an der Stelle etwas tun“, pflichtete Johann Lederle (CSU) bei. Sein Fraktionschef Erwin Hagenmaier bekräftigte, dass die Stadt nichts am Wochenmarkt verdienen wolle: „Aber kostendeckend sollte er schon sein.“ 

Die ganze Diskussion rund um den Kemptener Wochenmarkt lesen Sie in der Mittwochsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 21.11.2018.

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