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Kemptener protestieren gegen geplante Wohnsiedlung an der Breslauer Straße

Bauausschuss-Sitzung einmal anders: Bei der Ortsbesichtigung an der Breslauer Straße stellte Antje Schlüter, Leiterin des Stadtplanungsamts, die Ideen der Architekten für die Bebauung im Gedränge der Anwohner vor.
  • Bauausschuss-Sitzung einmal anders: Bei der Ortsbesichtigung an der Breslauer Straße stellte Antje Schlüter, Leiterin des Stadtplanungsamts, die Ideen der Architekten für die Bebauung im Gedränge der Anwohner vor.
  • Foto: Martina Diemand
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Etwa 200 Anwohner der Ludwigshöhe in Kempten protestierten am Dienstag gegen die geplante, massive Wohnsiedlung an der Breslauer Straße. 64 Wohnungen im Geschossbau und sechs Stadthäuser sind auf dem Gelände westlich der Oskar-Maria-Graf-Straße laut Allgäuer Zeitung geplant. 

Das Grundstück gehört der katholischen Kirchenstiftung Mariä Himmelfahrt. Wegen der aktuellen Situation auf dem Wohnungsmarkt entstand die Idee für eine Wohnanlage, wobei die Kirche Wert darauf legt, dass die Hälfte der Wohnungen sozial gefördert wird. Ein Dorfanger sei zwischen den Gebäuden vorgesehen, Grünflächen und einige Blickbeziehungen in die Berge sollen erhalten bleiben.

Beim Ortstermin am Dienstagnachmittag wurden die Mitglieder des Bauausschusses von den Protestierenden in Diskussionen verwickelt. Sie sehen die geplante Bebauung als nicht familienfreundlich an. Grünfläche würde wegfallen und die teilweise viergeschossigen Baukörper direkt an der Straße wolle niemand akzeptieren, so die AZ. Die Kinder möchten vor allem, dass ihr Spielplatz in der Nordwestecke des Areals erhalten bleibt. 

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Mittwochsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 13.11.2019.

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