Arbeitszeitmodell
Kemptener Polizei nimmt Rücksicht aufs Privatleben und passt Arbeitszeiten an

Personalnot bei der Polizei: Bundesweit fehlen knapp 10.000 Beamte. Auch Günter Hackenberg, Leiter der Polizeiinspektion Kempten sagt: 'Mehr Personal wäre generell gut.' Mit großen Gehältern könne der öffentliche Dienst zwar nicht locken, dafür versuche man aber, den Mitarbeiten bei den Arbeitszeiten entgegenzukommen.

In Kempten gibt es seit Mai 2016 ein neues Arbeitszeitmodell 'und die Rückmeldungen der Kollegen sind extrem positiv'. Das Modell hat allerdings nichts mit der Personalnot, sondern viel mehr mit einer EU-Richtlinie zu tun.

Personaltechnische Vorteile hat es trotzdem: Es gebe zwar dadurch nicht mehr Mitarbeiter, aber man könne die vorhandenen besser verteilen. Zusätzlich wird in Kempten viel Rücksicht auf Familie und Privatleben der Polizisten genommen.

Seit einer Überarbeitung der EU-Arbeitszeitrichtlinie im Jahr 2003 ist auch die Polizei dazu aufgefordert, sich an die Vorgaben der Europäischen Kommission zu halten.

Zum Beispiel daran, Ruhezeiten von täglich elf zusammenhängenden Stunden zu gewährleisten. Wie es mit der praktischen Umsetzbarkeit aussieht, wird in Bayern mit einem Pilotprojekt getestet, an dem auch die Kemptener Polizeiinspektion freiwillig teilnimmt.

Wieso Polizeihauptmeister Florian Weixler von dem Modell überzeugt ist und wie künftig auf Pärchen und Eltern Rücksicht genommen werden soll, lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 02.02.2017.

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