Kriminalität
Kemptener Polizei in Sorge wegen vieler Einbrüche

68 Straftaten mehr als im Vorjahr haben sich 2014 in der Stadt Kempten und dem Altlandkreis ereignet – nämlich 5.558. Wobei diese Zunahme einen ganz bestimmten Grund hat, erklärt Günter Hackenberg, Chef der Kemptener Polizeiinspektion. Hintergrund seien die enormen Flüchtlingszahlen in ganz Bayern.

Denn wer ohne Pass über die Grenze komme und aufgegriffen werde, begehe zunächst eine Straftat nach dem Aufenthalts- und Asylbewerberverfahrensgesetz. 264 solcher Fälle hat die Kemptener Polizei im vergangenen Jahr verzeichnet. Im Vorjahr waren es ganze 206 Fälle weniger. Was die Gesamtzahl der 5.558 Straftaten angeht, ereignete sich der Großteil, 4.418, in der Stadt Kempten mit ihren 65.000 Einwohnern. Im nördlichen Oberallgäu, das 70.000 Einwohner hat, wurden 1.140 Straftaten verübt.

Mit Sorge beobachtete die Polizei im vergangenen Jahr die Entwicklung der Einbruchszahlen. Von 42 im Vorjahr ging es auf 47 hinauf. Das ist laut Hackenberg zwar noch nicht wirklich bedenklich. Doch gerade diese Fälle seien für die Betroffenen oft besonders schlimm und wirkten lange nach.

Mehr zu diesem Thema und zur Polizeistatistik 2014 lesen Sie in der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 28.03.2015.

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