Prognose
Kemptener Pflegeheime werden in Zukunft nicht mehr jeden Pflegebedürftigen aufnehmen können

  • Foto: Bernhard Weizenegger (Bernhard Weizenegger)
  • hochgeladen von Dirk Ambrosch

Die Zukunftsaussichten sind bedrückend: Bereits in wenigen Jahren werden in Kempten die Heime nicht mehr alle Menschen aufnehmen, die sich nicht alleine versorgen können und auf Pflege angewiesen sind. Hochschulprofessor Johannes Zacher sieht nur einen Ausweg: eine massive Ausweitung der ambulanten Versorgung mit Angeboten, die es bisher noch gar nicht gibt.

Um die Dramatik der Probleme im Pflegebereich zu erkennen, muss man nicht in die Zukunft schauen, erklärte er den Mitgliedern des Sozialausschusses im Stadtrat: Pro Jahr werden aus den Kliniken um die 170 pflegebedürftige Senioren nach Schlaganfällen, Stürzen oder Demenzschüben entlassen, für die nur mit Mühe ein Kurzzeitpflegeplatz gefunden wird – oder eben in immer mehr Fällen auch keiner mehr.

Die Menschen bleiben unversorgt. Der abzusehende Aufnahmestopp in Heimen hat laut Zacher zwei Gründe: Die Zahl der Pflegebedürftigen nimmt stetig zu, die Zahl der Fachkräfte aber nicht. In 15 Jahren werden voraussichtlich 18 000 Menschen in Kempten leben, die 90 Jahre oder noch älter sind.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Samstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 28.10.2017.

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