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Kemptener Hochschulpräsident Schmidt sieht wenig Lösungsmöglichkeiten für aktuelle Probleme

  • Foto: Martina Diemand

Der Fluch des Erfolgs: Gerade im Versorgungsbereich stößt die Hochschule wegen der vielen Studenten an ihre Grenzen. 'Dabei haben wir die Mensa schon mal für eine Million Euro erweitert und auch die Öffnungszeiten der Bibliothek verlängert', sagt Präsident Professor Dr. Robert Schmidt.

Die Mensa hat 500 Sitzplätze. Wenn die großen Fakultäten zur Mittagszeit ihre Vorlesungen beenden, bilden sich lange Schlangen vor der Essensausgabe und der Platz reicht nicht aus. 'Diese Engpässe sind nur in den Stoßzeiten', sagt Schmidt. Man habe schon versucht, das Ende der Vorlesungen zu entzerren. 'Aber das ist schwierig. Wir müssen die Stundenpläne einhalten.' Da müssen die Studenten wohl weiter anstehen. Denn eine erneute Erweiterung stehe bei der derzeitigen Finanzlage nicht zur Debatte.

In der Bibliothek gibt es knapp 150 Lernplätze, davon 90 mit einem Computer. Die Öffnungszeiten wurden unter der Woche auf 7.45 bis 18 Uhr ausgeweitet und am Samstag von 9.30 bis 14 Uhr. In den Prüfungszeiten hat die Bücherei unter der Woche sogar bis 20 Uhr offen. Außerdem, so der Präsident, könne man sich Bücher ausleihen und damit nachmittags in die Mensa gehen. An einen Ausbau der Räume sei nicht gedacht. Allerdings werde der Bücherbestand jetzt vergrößert.

PC-Arbeitsplätze hat die Hochschule laut Schmidt 570. Sind da bei 5700 Studenten nicht mehr drin? 'Die Computer wären nicht das Problem, aber es fehlt an zusätzlichen Arbeitsräumen', sagt der Präsident. Auch an Räume für Gruppenarbeiten fehlt es der Hochschule. Da suche man derzeit nach Lösungen. Dass es besonders eng im Fach 'Game Engineering' ist, weiß Schmidt: 'Da sind wir zum Start im vergangenen Jahr mit 120 Erstsemestern überrannt worden. Das waren zu viele.' Seit diesem Semester gibt es einen Numerus Clausus. Trotzdem haben wieder 85 neue Studenten begonnen.

Das Labor für die Maschinenbauer werde für eine Million Euro erweitert. Die Planungen dafür laufen und der Präsident hofft, dass sie möglichst bald umgesetzt werden.

Was wird nächstes Jahr, wenn der neue Studiengang 'Gesundheit und Generationen' startet? Schmidt: 'Da müssen Räume außerhalb des Campus angemietet werden.' Für die Zukunft zieht der Präsident aber einen weiteren Ausbau des Standorts in Betracht, Richtung Seitz-Gelände. Allerdings sei dafür ein starker Partner nötig - entweder die Stadt oder aus der Wirtschaft.

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