Einreiseverbot
Kemptener (43) mit kurdischen Wurzeln wird am Flughafen eingesperrt und dann nach Hause geschickt

Erdal Parlak aus Kempten hat bei einer Reise in die Türkei am Flughafen in Istanbul eine böse Überraschung erlebt: Er wurde eingesperrt und am nächsten Tag in einen Flieger zurück nach Deutschland gesetzt – ohne Begründung.

Mit dieser Erfahrung ist der 43-Jährige jedoch nicht allein: Dem Auswärtigen Amt sind allein im vergangenen Monat zehn Fälle bekannt geworden, in denen deutschen Staatsangehörigen die Einreise in die Türkei verweigert wurde.

Eine Anfrage unserer Zeitung nach den Gründen für ein solches Vorgehen beim türkischen Generalkonsulat in München blieb bisher unbeantwortet. Für Parlak, der deutscher Staatsbürger ist, ist klar, dass seine kurdische Abstammung der Grund für die Verhaftung in Istanbul war.

Wie Parlak bei künftigen Reisen vorgehen möchte, erfahren Sie in der Freitagsausgabe unserer Zeitung vom 07.04.2017.

Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ