Keine Narreteien am Steuer

Buchloe | pk | Ab Donnerstag beginnt der Faschings-Endspurt. Das bedeutet für viele Begeisterte ausgelassenes Feiern - und das ein oder andere Gläschen Alkohol zu viel. Doch wer trinken will, sollte sich schon vorher überlegen, wie er wieder nach Hause kommt. Denn besonders während der Faschingszeit kontrolliert die Polizei verstärkt.

'Wir kontrollieren eigentlich das ganze Jahr über, aber während des Faschings wissen wir, wo wir hin müssen. Wir suchen uns die Veranstaltungen heraus und stationieren dort unsere Leute', sagt Otto Hahn, Leiter der Buchloer Polizei. Am Besten sei es daher, das Auto gleich zuhause stehen zu lassen. 'Wir sind aber ziemlich zuversichtlich. Die Trunkenheitsfahrten sind zurückgegangen und bei den Kontrollen nach Faschingsfesten wird eigentlich fast niemand beschwipst oder gar betrunken am Steuer erwischt', erklärt Hahn weiter. Niemand stehe im übrigen besonders im Visier der Polizei. Diese verlasse sich auf die Erfahrungswerte ihrer Beamten.

Für den Fall, dass man alkoholisiert am Steuer seines Wagens erwischt wird, kann das durchaus ernsthafte Konsequenzen haben: Wenn der Fahrer zwischen 0,5 und 1,09 Promille hat, muss er mit einem Bußgeld von bis zu 250 Euro und einem Fahrverbot von einem Monat rechnen.

'Sobald ein Pegel von über 1,1 Promille festgestellt wird, wird das Autofahren als eine Straftat behandelt. Der Betroffene verliert seinen Führerschein und muss mit einem sehr hohem Bußgeld rechenen', erklärt der Polizei-Chef. Es folgen etwa bis zu einem Jahr Führerscheinentzug. Ab 1,6 Promille Blutalkohol wird es dann so richtig teuer. Hahn: 'Das kostet dann schon mal ein Nettomonatsgehalt und den Führerschein kann man auch vergessen.'

Ein weiteres Augenmerk legt die Polizei auch auf das Jugendschutzgesetz. 'Es ist wichtig, dass sich die Veranstalter an die Jugendgesetze halten', sagt Hahn. Was viele nicht wüssten, ist, dass betrunkenen Personen nichts mehr ausgeschenkt werden darf.

Den Spaß am Fasching wolle man aber nicht verderben - solange die Autofahrer Vernunft an den Tag legen. 'Wenn sie das Auto stehen lassen, können sie ein paar schöne Tage verbringen', sagt Hahn.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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