Keine einzige Partie verloren

Weiler | scw | Der Schachclub Weiler hat im Auswärtsspiel beim SV Weingarten eindrucksvoll gezeigt, dass er den Aufstieg in die Landesliga fest eingeplant hat: Beim 6:2-Sieg hat die Mannschaft um Mirko Staresina keine einzige Partie verloren und damit punktgleich mit Wetzisreute die Tabellenspitze verteidigt.

An Brett 7 verlor Mannschaftsführer Mirko Staresina in einem unachtsamen Moment einen Turm gegen einen Springer. Trotz dieses Nachteils konnte er durch Hartnäckigkeit den ersten halben Punkt für die Mannschaft erkämpfen.

An Brett 1 überraschte der Gegner von Gregor Jiri durch aggressives Angriffsspiel. Er schaffte es, den für Weiler spielenden Tschechen immer mehr in die Defensive zu drängen und gewann durch eine schöne Kombination einen Turm für einen Läufer. Jiri wehrte sich und erreichte noch ein Remis.

Wagner überrascht Gegner

Der an Brett 3 spielende Franz Hosticka zeigte wieder einmal, dass er das Kombinationsspiel perfekt beherrscht. Er drückte seinen Gegner immer mehr in die Verteidigung und zeigte eine herrliche Gewinnkombination, sodass sein Gegner vor dem Matt aufgeben musste.

Der Weilerer Manfred Wagner überraschte seinen Gegner durch eine für ihn unbekannte Eröffnung und erreichte mit den schwarzen Figuren eine hervorragende Stellung. Sein Gegner versuchte zu kontern, verlor dabei allerdings eine wichtige Figur. Wagner gewann.

Der an Brett 8 spielende Lindenberger Armin Dorner spielte stark auf. Mit einem Mehrbauern schien alles perfekt für Dorner zu laufen. Leider übersah er ein Abzugschach, sodass er einen Turm gegen einen Läufer verlor. Dorner einigte sich mit seinem Gegner auf ein Remis.

Der Weilerer Erhard Sutter spielte gewohnt sicher an Brett 5. Er überzeugte durch sein Angriffsspiel und gewann verdient seine Partie.

Der Ellhofer Gerald Dahm kam mit den schwarzen Figuren an Brett 4 nur sehr schwer ins Spiel. Lange Zeit drückte sein Gegner gegen seine Stellung. Dahm konnte sich geschickt verteidigen und ging zum Angriff über. Nach einem Qualitätsgewinn, Turm gegen Springer, gewann er noch zwei wichtige Bauern. Sein Gegner gab hierauf auf.

Die längste und aufregendste Partie spielte der Scheidegger Werner Hogelucht an Brett 7. Mit sehr schönen Kombinationen gewann er drei Mehrbauern. Sein unbequemer Gegner machte ihm allerdings das Leben schwer. Hogelucht fand nicht den richtigen Gewinnzug und mußte sich letztendlich doch mit einem Unentschieden zufrieden geben.

Vorschau: Am nächsten Spieltag trifft Wetzisreute auf den Tabellendritten Tettnang. Der SC Weiler hat ein Heimspiel gegen Lindau (10. Februar).

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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