Babenhausen
«Keine dramatischen Einbrüche»

Knapp 100 Babenhauser Bürger fanden sich im Pfarrheim zur Bürgerversammlung ein. Zunächst nannte Bürgermeister Otto Göppel die wichtigsten Zahlen und Fakten aus dem abgelaufenen Jahr. Mit dem Jahr 2009 war der Rathauschef «relativ zufrieden». Zwar wurde das Steueraufkommen der Vorjahre nicht erreicht, allerdings habe es auch «keine dramatischen Einbrüche» gegeben (siehe Infokasten).

Kindergärten: Ein Defizit von 550000 Euro bringt das Babenhauser Kindergartenwesen, das derzeit 180 Kinder betreut. Neu ist eine Kinderkrippe mit zwölf Plätzen.

Schulen: Derzeit besuchen 1376 Buben und Mädchen, davon knapp 500 aus Babenhausen und seinen Ortsteilen, das Schulzentrum. Die Raumnot führte dazu, dass Zusatzcontainer aufgestellt werden mussten. Der Beginn des Erweiterungsbaus ist für April 2010, der Abschluss für Ende 2012 anvisiert. Für die drei Bauabschnitte geht Göppel von Gesamtkosten in Höhe von 8,7 Millionen Euro aus.

Feuerwehren: Nach dem Bezug des neuen Feuerwehrgerätehauses stehen in den Folgejahren Ersatzbeschaffungen für den teilweise «in die Jahre gekommenen Fuhrpark» an.

Wasserverbrauch geht zurück

Wasser und Abwasser: Der Gesamtwasserverbrauch ging auf rund 311000 Kubikmeter zurück. Trotzdem wird weiterhin nach Wasserverlusten gesucht. In den nächsten Jahren sollen der Brunnen Weinried und der Fuggerbrunnen «ertüchtigt» werden. Für 2010 stehen weitere Optimierungsmaßnahmen an, ebenso wie die Planung für den Anschluss des Ortsteils Unterschönegg ans Babenhauser Netz. Für die Baumaßnahme sind Kosten von 500000 Euro vorgesehen. 2012 soll die Kanalisation in der Frundsbergstraße saniert werden.

Wohnbau- und Gewerbeflächen: Derzeit verfügt die Marktgemeinde noch über fünf voll erschlossene Bauplätze in Babenhausen und einen im Ortsteil Klosterbeuren. Im Gewerbegebiet Schöneggweg stehen noch 5160 Quadratmeter für Firmen zur Verfügung.

Kurzzeitpflege: Im Kreisaltenpflegeheim wurden inzwischen zwei Kurzzeitpflegeplätze installiert, dessen ungedeckte Kosten der Markt übernimmt. Dies waren heuer bisher 7668 Euro. Die Belegung ist laut Göppel relativ gut.

Straßenbau: In Sachen Ortsumgehung ist der Markt nach Angaben des Rathauschefs «ein gutes Stück weiter gekommen». Allerdings müsse die Kommune in beiden geplanten Teilabschnitten als Bauherr auftreten und diese auch vorfinanzieren. Im kommenden Jahr wird auf der ehemaligen Bahntrasse nach Kellmünz ein Radweg errichtet. Ein weiterer soll Babenhausen mit Oberroth verbinden.

Innerortssanierung: Die Sanierungsmaßnahmen am Rössle-Gebäude sind in vollem Gang. Im Herbst 2010 sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf zwei Millionen Euro. Bisher wurden 919000 Euro ausgegeben. Der Erhalt der historischen Bausubstanz der Friedhofskapelle wird auf 516000 Euro veranschlagt. Der erste Bauabschnitt soll im kommenden Jahr realisiert werden.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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