Rettungsdienste
Keine Angst vorm Notruf - Am 11. Februar ist der Europäische Tag der 112

Lieber dreimal zu oft, als einmal zu wenig. Das ist die Faustformel, wenn es um die Telefonnummer 112 geht. Der Notruf ist in weiten Teilen Deutschlands schon seit Jahrzehnten die offizielle Nummer, wenn es um Leben und Tod geht. In Bayern hat er vor nicht allzu langer Zeit die 19222 abgelöst. Auch in Europa ist die Notrufnummer keine Unbekannte. Als Pendant zur US-Amerikanischen 'Schwester' 911 wurde die 'Eins-Eins-Zwo' Anfang der 90er Jahre eingeführt. Seit dem sind Rettungsdienste und Feuerwehren aller 27 EU-Staaten rund um die Uhr unter der 112 erreichbar.

Damit die Nummer bekannter wird und in den Köpfen der Europäer hängenbleibt, hat die EU den 11. Februar zum 'Europäischen Tag der 112' erklärt. Der Grundgedanke der 112 ist so simpel, wie genial: egal von welchem Ort, egal aus welchem Netz, der Anruf ist immer kostenfrei und am anderen Ende der Leitung meldet sich ein medizinisch geschulter Mitarbeiter, der mit dem Anrufer einen festen Fragenkatalog durchgeht - die berühmten 5 W-Fragen:

  • Wo ist was passiert
  • Was ist geschehen
  • Wie viele Personen sind betroffen
  • Welche Art der Verletzung liegt vor
  • Warten auf Rückfragen.

Dann werden Rettungswagen, Feuerwehren und Notärzte entsprechend der Schwere des Vorfalls alarmiert. Nach einer Vorgabe der Bundesländer darf es auch in dünn besiedelten Gebieten Deutschlands nicht länger, als eine Viertelstunde dauern, bis Hilfe eintrifft. Im Durchschnitt ist aber in weniger als zehn Minuten der Rettungsdienst am Einsatzort. Also lieber dreimal zu viel, als einmal zu wenig.

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