Eisstadion
Kaufbeurer Stadtrat stellt Weichen für Stadion-Neubau - Zwei Standorte im Rennen

Sechs Stunden lang befasste sich der Stadtrat am Dienstag Abend mit dem möglichen Neubau eines Eisstadions in Kaufbeuren. Beschlossen hat er diesen freilich (noch) nicht – allerdings werden die Planungen vorangetrieben.

Damit setzten die Räte bereits deutliche Zeichen für das etwa 20 Millionen Euro teure Vorhaben. Zur Auswahl stehen nach der Sitzung nur noch zwei Standorte: die Untere Au an der Bundesstraße 16 und die jetzigen Trainingsplätze der Spielvereinigung neben dem Parkstadion – also in unmittelbarer Nähe des jetzigen Eisstadions.

Über die Zukunft dieses Gelände stimmen die Kaufbeurer beim Bürgerentscheid am 27. Juli ab. Sollte sich eine Mehrheit dafür aussprechen, dass dort ein neues Stadtviertel mit dem Schwerpunkt 'Wohnen und Arbeiten' entsteht, wäre nach Auffassung der Verwaltung der Neubau eines Eisstadions in dem Gebiet zunächst nicht zulässig. Deshalb könne erst nach dem Bürgerentscheid endgültig über ein neues Stadion und dessen Standort befunden werden.

Dies will der Stadtrat in einer weiteren Sondersitzung am 29. Juli tun. An diesem Abend soll auch festgelegt werden, ob der Stadtrat allein über das Vorhaben abstimmt oder ob dazu die Kaufbeurer in einem weiteren Bürgerentscheid befragt werden. Damit die Zeit bis dahin genutzt wird, erhielt die Verwaltung bereits den Auftrag, die nötige Projektsteuerungsleistungen für den Neubau auszuschreiben. Zudem bereitet sie dafür die Gründung eines Kommunalunternehmens oder einer GmbH vor.

Platz finden sollen in der neuen Eishalle maximal 3500 Zuschauer, das beschloss die Mehrheit des Stadtrates bereits. In der eisfreien Zeit könnte der Neubau auch für andere Veranstaltungen genutzt werden. Die Verwaltung wurde beauftragt, die Kosten dafür zu ermitteln und dem Stadtrat im nächsten Jahr vorzulegen.

Mehr zum Thema finden Sie in der Allgäuer Zeitung vom 03.07.2014 (Seite 29).

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