Kirchenvorstandswahlen
Kaufbeurer Mitglieder der evangelisch-lutherischen Gemeinden sollen Kirchenvorstand wählen

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Die Mitglieder der evangelisch-lutherischen Gemeinden Christus- und Dreifaltigkeitskirche sind aufgerufen, die Vorbereitungen der Kirchenvorstandswahlen im Herbst durch eigene Kandidatenvorschläge zu unterstützen.

Zur Wahl am 21. Oktober sind in der Region Kaufbeuren annähernd 13 500 Gemeindemitglieder aufgerufen.

Die Kirchenparlamente, die alle sechs Jahre gewählt werden, leiten zusammen mit den Pfarrern die Gemeinden in allen Belangen. In Kaufbeuren und Neugablonz haben sich dazu jetzt die sogenannten Vertrauensausschüsse konstituiert, welche die jeweilige Wahl vorbereiten. 'Sie überlegen gemeinsam, wer kandidieren könnte und fragen geeignete Damen und Herren an', so Pfarrer Thomas Kretschmar von der Dreifaltigkeitskirche.

Bei der Zusammenstellung der Kandidatenliste flössen beispielsweise auch Kriterien wie Wohnorte nicht nur in der Stadt, sondern auch in den Gemeinden, Alter, Herkunft und das Geschlecht mit ein, sagt sein Amtskollege von der Christuskirche, Pfarrer Christoph Grötzner. Bis Ende April seien nun Gemeindemitglieder aufgerufen, Kandidatinnen oder Kandidaten vorzuschlagen.

Gewählt werden kann, wer zur Kirchengemeinde gehört und am Wahltag über 18 Jahre alt ist. Die Leitung der Kirchengemeinde trifft sich regelmäßig und entscheidet über alle wichtigen Bereiche: Personal und Geld, Bauen und Veranstaltungen – und über die verschiedenen Gottesdienste.

So habe das Gremium der Dreifaltigkeitskirche in den vergangenen Jahren zahlreiche Sitzungen wegen Renovierungen und des Neubaus der Orgel absolviert und weitreichende Entscheidungen, so Kretschmar, der betont, dass die Mitglieder ihr Vorgehen immer auch nach außen vertreten können müssten. Jugendarbeit, Bauprojekte und die Vorgabe, 'das Erreichte zu halten' seien unter anderem die Ziele für die nächsten sechs Jahre.

Um hohe Investitionen ging es neben anderen Fragen auch im Kirchenvorstand der Neugablonzer Christuskirche, etwa um die Verwirklichung des Bauprojektes 'Alle(s) unter einem Dach – Begegnungszentrum Christuskirche'. Darüber hinaus befassten sich die Vertreter mit einer Kooperation mit der Stadt und dem Stadtjugendring im Bereich Jugendarbeit, die nach der Renovierung greifen soll.

'Innerhalb des Bauvorhabens gilt es, auch ein Orgelprojekt zu realisieren', so Grötzner. Zudem setze sich das Gremium intensiv damit auseinander, dass rund 70 Prozent der evangelischen Bevölkerung von Neugablonz Menschen sind, die aus den ehemaligen GUS-Staaten zugezogen sind. Ein verstärktes Engagement im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit werde ein weiteres wichtiges Thema sein.

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