Asyl
Kaufbeurer Asylbewerber über Probleme auf dem deutschen Arbeitsmarkt

Die Verteilung von Jobs auf dem Arbeitsmarkt ist geregelt, vor dem Gesetz rangieren Flüchtlinge bei der Vermittlung an letzter Stelle.

Viele Unternehmen können ihre Lehrstellen angesichts des demografischen Wandels nicht mehr besetzen. Der Facharbeitermangel ist in etlichen Betrieben bereits ein Problem, auch für einfache Tätigkeiten finden sich mitunter keine motivierten Mitarbeiter.

'Ich verstehe die deutsche Arbeitsverwaltung nicht', sagt ein Unternehmer aus Kaufbeuren, der ungenannt bleiben möchte. 'Da sind junge Menschen, die arbeiten wollen. Aber sie dürfen nicht.' Das ist auch die Erfahrung von Alexandra Fink von der Sozialberatung für Asylbewerber der Caritas, die für die Flüchtlingsbetreuung in der Region zuständig ist: 'Dabei schätzen viele Chefs Flüchtlinge als Arbeitnehmer, wegen ihrer Motivation und der passenden Charaktereigenschaften.'

Doch der Gesetzgeber verbietet Asylsuchenden und Geduldeten die Arbeit im ersten Jahr ihres Aufenthalts. Auch danach haben sie laut der Flüchtlingshilfsorganisation Pro Asyl kaum Chancen auf einen Job, weil es 'bevorrechtigte Arbeitnehmer' gibt.

Mehr Informationen dazu, welche Schwierigkeiten Asylbewerber auf dem deutschen Arbeitsmarkt haben, finden Sie in der Allgäuer Zeitung vom 25.04.2013 (Seite 31).

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