Kaufbeuren
Kaufbeuren preist die Bildende Kunst

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Kaum hat Schrott-Künstler Peter R. Müller bei einer spektakulären Feier den Kunst- und Kulturpreis der Stadt Kaufbeuren überreicht bekommen, wurden aus dem Rathaus zwei weitere Preisträgerinnen bekannt gegeben: Karin Bergdolt erhält den Kunstpreis für zeitgenössische Bildende Kunst und Clea Stracke den entsprechenden Förderpreis der Wertachstadt.

Mit ihren Schwerpunkten auf der Konzeptkunst zeigten beide Preisträgerinnen parallel laufende künstlerische Ausrichtungen, die sich jedoch naturgemäß auf unterschiedlichen Entwicklungsstufen befänden, so das Urteil der Juroren. Stracke verfolge «trotz ihrer Jugend einen sehr eigenständigen und originellen Ansatz». An Bergdolts Werken hat die Jury ihr aufmerksames «Sehen, Entdecken, Transformieren und Akzentuieren» beeindruckt. Der Kunstpreis ist mit 2500 Euro, der Förderpreis mit 1000 Euro dotiert.

Stracke ist 1982 geboren und hat kürzlich ihr Kunst-Studium in München, Mailand und Hamburg mit dem Diplom abgeschlossen.

Bergdolt (Jahrgang 1968) hat 2003 nach mehreren Stationen das Studium der Bildhauerei erfolgreich beendet und ist seither freischaffend in Deutschland und den USA tätig. Die mehrfach preisgekrönte Künstlerin legt neben der Arbeit an ihren Werken ein besonderes Augenmerk auf die Kunstvermittlung an Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

In welcher Form die beiden Künstlerinnen ihre Preise voraussichtlich im November überreicht bekommen, ist noch offen. Mit der spektakulären Verleihungsfeier, bei der jüngst der Kunst- und Kulturpreis der Stadt Kaufbeuren an Peter R. Müller überreicht wurde, liegt die Latte jedenfalls ziemlich hoch.

Nicht in einem der üblichen Kaufbeurer Veranstaltungssäle, sondern im Kraftwerksbunker auf dem Gelände der früheren Munitionsfabrik im Stadtteil Neugablonz fand die Feier statt. Müller - nicht gerade als euphorischer Redner bekannt - nannte den mit 2500 Euro dotierten Preis eine «große Ehre und Aufregung».

Nach einer vergnüglich-kritischen Laudatio des Schweizer Medienwissenschaftlers Dr. Fritz Franz Vogel brachte Müller dann eine seiner mächtigen Metallskulpturen zum Klingen. Dabei wurde er unter anderem von Sigi Schwab an der Gitarre begleitet.

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