Gewerkschaft
Kaufbeuren: GEW will gegen Rechtsextremismus vorgehen

Der Kreisverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat in der Mitgliederversammlung ein neues Vorstandsteam gewählt. Künftig will sich die GEW der Problematik des Rechtsextremismus widmen und unterstützt die Forderung nach 6,5 Prozent mehr Entgelt.

'Eine gelungene Mischung aus Jüngeren und Älteren, aus Neuen und Erfahrenen' – so zeichnet sich laut einer Pressemitteilung das neue Vorstandsteam des GEW-Kreisverbandes Ostallgäu/Kaufbeuren aus. An der Spitze wurde einstimmig Ilona Deckwerth als Vorsitzende bestätigt. Die Sonderschullehrerin aus Füssen ist zugleich Mitglied im GEW-Landesvorstand und kümmert sich dort um die Tarifarbeit auf Landesebene.

Auf den Positionen der Stellvertreter gab es Veränderungen. Ute Bitzer aus Kaufbeuren, Mitglied im Personalrat für Volksschulen am staatlichen Schulamt Ostallgäu und über lange Zeit im Vorstand auf unterschiedlichen Positionen aktiv, zuletzt als stellvertretende Vorsitzende, schied aus dem Vorstand aus. Die weitere Stellvertreterin, Gudrun Bergner, Volksschullehrerin aus Germaringen, wechselte auf den Posten der Schatzmeisterin.

Der bisherige Kassier Gerd Röckl, Pensionär aus Marktoberdorf, gab dieses Amt aus Altersgründen auf, bleibt aber weiter als Beisitzer im Vorstand. Neu in den Vorstand und gleich als stellvertretende Vorsitzende wurden Tülin Trübenbach, Lehrerin an der Berufsoberschule in Kaufbeuren, und Stefan Aulinger, Lehrer an der Mittelschule in Marktoberdorf, gewählt. Den Reigen der Beisitzer ergänzen Christian Huber, Personalratsmitglied und Lehrer an der Mittelschule Germaringen, sowie Andreas Hollmann, Sonderschullehrer aus Schwangau.

Mit einem Neujahrsessen für den Kreisverband am 18. Januar will der neue Vorstand in seine Amtsperiode starten. Im Frühjahr organisiert die GEW eine Veranstaltung zum Thema Rechtsextremismus. Auch die Tarifrunde für den öffentlichen Dienst der Länder steht auf dem Programm.

Die GEW begrüßt die Tarifforderung nach 6,5 Prozent Entgelterhöhung. Insbesondere unterstützt sie die Forderung nach einer Entgeltordnung für Lehrkräfte, damit künftig die Qualifikation und Erfahrung von angestellten Lehrkräften bei deren Einstellung angemessener berücksichtigt würden und die finanzielle Schlechterstellung gegenüber ihren verbeamteten Kollegen beseitigt werde.

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