Coronavirus
Katastrophenfall: Söder verkündet weitere Einschränkungen für Bayern

Markus Söder, Bayerischer Ministerpräsident. (Symbolbild)
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  • Foto: Ralf Lienert
  • hochgeladen von Julian Hartmann

In Hotels in Bayern sind ab sofort keine touristischen Übernachtungen mehr möglich. Das verkündete Ministerpräsident Markus Söder am Dienstag in einer Pressekonferenz. Die Entscheidung sei in Absprache mit der Bundesregierung getroffen worden und eine Ergänzung zu den am Montag getroffenen Einschränkungen. 

Zudem sind auch Reisebusreisen ab sofort verboten. Im Gastronomiebereich dürfen Speiselokale ab Mittwoch nur noch bis 15:00 Uhr geöffnet haben. Söder stellt außerdem klar: "Das gilt auch für den Bereich Biergärten, Terrassen und Eisdielen."

Mindestabstand zwischen Kunden

"Bei allen Formen von Dienstleistungen wie beispielsweise Frisöre möchten wir einen Mindestabstand von eineinhalb Metern zwischen den Kunden haben", so Söder. Außerdem sollten sich auch nie mehr als zehn Personen im Wartebereich aufhalten. "Wir wollen das öffentliche Leben herunterfahren. Wir wollen aber die Versorgung mit wichtigen Dienstleistungen weiter aufrecht erhalten", meint der Ministerpräsident. 

Soforthilfen: Zahlungen ab Freitag möglich

Ab Mittwoch sollen die Antragsformulare für das Sofortgeld auf der Internetseite des Staatsministerium für Wirtschaft abrufbar sein. Zwischen 5.000 und 30.000 Euro können Selbstständige, Freiberufler und kleinere Unternehmen bis 250 Mitarbeitern dann unbürokratisch beantragen. "Ab Freitag gibt es bereits die Möglichkeit von ersten Zahlungen", meint Söder. Er betont: "Wirklich jeder, der unternehmerisch tätig ist kann die Soforthilfen beantragen. Er muss aber auch nachweisen, dass er den Bedarf hat." Im Hinblick auf mögliche "Glücksritter" kündigte Söder Prüfungen an.

400 neue Mitarbeiter für die Gesundheitsbehörden

In den Gesundheitsbehörden werden 400 neue Mitarbeiter eingestellt. "Das wird durch Abordnungen von anderen Verwaltungsbehörden geschehen, die momentan weniger gefordert sind", sagt Söder. "Das ist ganz wichtig, um die bislang überlasteten Gesundheitsämter entsprechend zu entlasten." Die neuen Mitarbeiter sollen beispielsweise an Telefon-Hotlines oder bei der Kontaktnachverfolgung von positiv getesteten Personen helfen.

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