Marktoberdorf
Karriereleiter führt ihn zurück in die Heimat

Im Kreis zahlreicher Vertreter des öffentlichen Lebens aus dem Ostallgäu führte der Präsident des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation, Dr. Klement Aringer, Jürgen Königsberger in sein neues Amt als Leiter des Vermessungsamtes Marktoberdorf ein. Gleichzeitig wurde dessen Vorgänger Steffen Kirchner verabschiedet. Er übernimmt nach drei Jahren in Marktoberdorf die Leitung des Vermessungsamtes Landsberg. Aringer dankte ihm für die erfolgreiche Arbeit.

In seine Heimatstadt Marktoberdorf kehrt Jürgen Königsberger als Amtsleiter zurück. Hier wurde er 1958 geboren und hier ging er ins Gymnasium. Nach dem Studium der Geodäsie an der Technischen Universität München trat er 1984 in die Bayerische Vermessungsverwaltung ein und lernte bereits während seiner Referendarzeit das Vermessungsamt Marktoberdorf kennen. Sein beruflicher Werdegang führte ihn 1986 ans Vermessungsamt Amberg. Dort wurde er 1995 zum stellvertretenden Amtsleiter ernannt. Königsberger ist verheiratet und wird seinen Wohnsitz Anfang nächsten Jahres nach Kaufbeuren verlegen.

Als er vor 25 Jahren seine Laufbahn in Marktoberdorf begann, so erinnerte sich Königsberger, habe es noch keine «Datenbank» gegeben. Liegenschaftsblätter wurden mühsam kopiert und aktualisiert. Dank moderner Datentechnik habe sich viel verändert. Das Vermessungsamt verstehe sich als Dienstleister für Bürger und Verwaltungen. Er bot eine unkomplizierte Zusammenarbeit an.

Viele Neuerungen gemeistert

Im Rückblick auf die Zeit in Marktoberdorf sprach Königsbergers Vorgänger Kirchner den Mitarbeitern, aber auch all jenen, mit denen er zusammengearbeitet hat, seinen Dank aus. Obwohl die Zeit in Marktoberdorf kurz gewesen sei, seien es auch durch die Einführung von Neuerungen in Vermessungswesen und -verwaltung bewegte Jahre gewesen.

Wie groß der «Kundenkreis» des Marktoberdorfer Vermessungsamtes ist, wurde bei der Begrüßung der zahlreichen Gäste deutlich, die der stellvertretende Marktoberdorfer Amtsleiter, Gerhard Trautwein, vornahm. Allein 23 Bürgermeister waren drunter. Die Bedeutung der Arbeit des Vermessungsamtes auch für die Planungen in den Gemeinden und im Landkreis hob Landrat Johann Fleschhut in seinem Grußwort hervor.

Auch Bürgermeister Werner Himmer würdigte das gute Ansehen des Amtes und dessen Mitarbeiter. Ohne allzu biblisch werden zu wollen, sprach er «von der Rückkehr des verlorenen Sohnes» und hieß den gebürtigen Marktoberdorfer Königsberger in seiner Heimat willkommen. Als Personalratsvorsitzender dankte Georg Barnsteiner Steffen Kirchner im Namen der Mitarbeiter für seinen offenen und menschlichen Führungsstil.

Einblicke in die Geschichte des Vermessungswesens vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis heute gab Dr. Aringer. Hauptaufgabe eines Vermessungsamtes sei es, das Liegenschaftskataster zu führen. Im Bereich des Marktoberdorfer Amtes sind darin 185000 Flurstücke verzeichnet. Heute werden diese Daten digital gespeichert und geführt. Die Ergebnisse moderner Vermessungen kann jeder selbst im Internet, zum Beispiel über den BayernViewer, abrufen.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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