Kapitän Fleschhut und sein Team

Leuterschach/Ostallgäu | vit | Mal bläst Johann Fleschhut ein Solo auf dem Saxophon, mal improvisiert er, dann ordnet er sich in das Jazzquartett von 'Fresh Allgäu Jazz' ein. 'Das ist genau meine Musik', meint der Landratskandidat der Freien Wähler zum Wahlkampfauftakt im vollen Saal des Vogler-Wirts in Leuterschach. Am Dreikönigstag waren dort Bürger und Kandidaten versammelt, um Schwung zu holen für die acht Wochen bis zur Kommunalwahl am 2. März. Die Ziele sind für den Kreisvorsitzenden der FW, Josef Rid klar: Auch nach dem Wahltag soll Fleschhut Landrat bleiben und die Kreistagsfraktion soll gestärkt werden.

Die FW machten deutlich, dass sie Fleschhut eingebettet sehen in ein starkes Kandidaten-Team. Stellvertretend für die 60 Kreistagskandidaten interviewte Simone Schatz zehn Bewerber. Werner Himmer (Marktoberdorf) stellte als Fraktionsvorsitzender im Kreistag heraus, dass für die FW seit 2002 der Schuldenabbau oberste Priorität hatte. Fleschhut stehe zu seinen Aussagen, lobte Andreas Ullrich. Dies habe ihn als Unternehmer zu einer Bürgermeister-Kandidatur in Füssen bewogen. Die frühere Kreisbäuerin Maria Haußer (Jengen) bekräftigte, wie offen Fleschhut und die FW für die Belange der Landwirtschaft seien. Annelies Zink (Bidingen) verwies auf die Notwendigkeit, dem demografischen Wandel zu begegnen. 'Heimat ist auch ein Begriff für die Freien Wähler,' erklärte Josef Freuding (Pforzen). Als Vorsitzender des Landschaftspflegeverbandes habe er im Landratsamt ein gutes Klima vorgefunden.

Dass junge Leute bei den FW ernst genommen werden, erklärte Markus Trinkwalder (Biessenhofen). Tourismus sei ohne intakte Landwirtschaft nicht denkbar, sagte die Füssenerin Dr. Anni Derday: Bei Rad- und Wanderregion sei enorm viel in kurzer Zeit passiert. Peter Grotz (Marktoberdorf) sieht Fleschhut als 'Glücksgriff': Er setze das Geld sinnvoll ein, so dass viel Wertschöpfung in der Region bleibe. Auch der Klimaschutz werde ernst genommen. Wie wichtig das Ehrenamt sei, betonte Brigitte Schröder (Günzach). Zukunftsweisende Modelle zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie stellte Gerhard Kraus (Ronsberg) dar.

Wie bei der Nominierung gab Fleschhut selbst einen Rückblick auf das, was er als Landrat zusammen mit den Kreisgremien seit 2002 erreicht hat. Deutlich machte er, dass der Bürger im Mittelpunkt stehe. Statt theoretischen Geplänkels seien bedarfsgerechte Lösungen wichtig. Generell gelte: Das Ostallgäu stehe besser da. Er wünsche sich weiter eine gute, sachliche, konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle der Bürger. Er erklärte: 'Der Umschwung ist geschafft.' In den nächsten sechs Jahren gehe es darum, den Landkreis noch weiter voran zu bringen.

In einer Fragerunde betonte Fleschhut seinen Einsatz für Wirtschaft und Verkehrsinfrastruktur. Johann Stich (Ruderatshofen) fasste zusammen: 'Fleschhut soll unser Kapitän bleiben.' Werner Moll (Biessenhofen) gab sich zum Schluss zuversichtlich, dass man am Wahltag eine Siegesparty feiern werde.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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