Opfenbach
Kapelle bei Sturm beschädigt

Der Sturm am Freitagabend war kurz, aber heftig. Und er hat an einigen Orten im Westallgäu Spuren hinterlassen. Im Opfenbacher Ortsteil Heimen hat ein mächtiger Ast einer alten Linde erheblichen Schaden an der Wendelinskapelle angerichtet, berichtete Anwohner Joachim Repp der Heimatzeitung. Und rund um Argenbühl musste die Feuerwehr zu mehr als 25 Einsätzen ausrücken.

Für den Erhalt der schmucken Wendelinskapelle mit einem barocken Altar aus dem 17. Jahrhundert setzen sich seit jeher die Heimener und Schrundholzer Bürger ein. 2004 renovierten sie mit großem Einsatz die Außenfassade und das Dach.

Der Sturm am Freitagabend hat jetzt erheblichen Schaden angerichtet. Der Wind riss einen mächtigen Ast von einer über einhundert Jahre alten Linde ab. Dieser fiel quer über die Straßenkreuzung und traf die darunter stehende Kapelle und beschädigte Dach, Vordach, Außen- und Innenfassade. Wie hoch der Schaden genau ist, steht derzeit noch nicht fest.

Knapp an Haus vorbei

Außerdem wurde der Gartenzaun eines angrenzenden Grundstückes auf einer Länge von über 15 Metern zerstört und die Stromleitung, die Wohnhaus und Kapelle verband, abgerissen. Das benachbarte Wohnhaus verfehlte der Ast nur knapp. Dank schneller Hilfe eines VKW-Mitarbeiters und der umliegenden Nachbarn war die Kreuzung nach etwa zwei Stunden wieder passierbar.

Deutliche Spuren hinterlassen haben die starken Winde auch im Argental. In Grünenbach beispielsweise waren am Wochenende einige Wanderwege im Wald durch umgestürzte Bäume blockiert. Getroffen hat das Unwetter auch das angrenzende Oberschwaben. Dort zog das Unwetter nach 18 Uhr durch. Die Feuerwehr spricht von «Starkregen und orkanartigen Windböen».

Nach Angaben der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Landkreises Ravensburg lag der Schwerpunkt des Sturmes im Bereich Wangen-Argenbühl. Innerhalb kurzer Zeit kam es zu mehr als 25 Einsätzen für die Feuerwehren in diesem Gebiet. «Die typischen Folgen einer Unwetterlage, umgestürzte Bäume sowie abgedeckte Dächer, seien in «stundenlanger Arbeit abgearbeitet», berichtet die Feuerwehr von einer anstrengenden Nacht.

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