Poetry Slam
Junger Altusrieder organisiert Poetry Slam in Kempten

Dominik Schick ist infiziert vom Worte schmieden: Der 18-jährige Altusrieder schreibt gerne Texte und Gedichte und trägt sie bevorzugt auf «Poetry Slams», das sind öffentliche Dichter-Wettwerbe, vor. Und weil er überzeugter «Slammer» ist, veranstaltet er auch «Poetry-Slams», zu denen er Gleichgesinnte aus dem gesamten deutschsprachigen Raum einlädt.

Für seinen 3. << Slambodunum >> am Samstag, 10. September, im Künstlerhaus in Kempten präsentiert Schick wieder eine bunte Mischung aus arrivierten, prämierten und jungen, neuen Autoren.

<< Mit meinen Poetry Slams möchte ich junge Leute fürs Lesen und Schreiben sensibilisieren >>, sagt der 18-Jährige, der im Herbst in Leutkirch Sozialpädagogik studiert. Sein persönliches Aha-Erlebnis hatte er, als er vor drei Jahren an einer Theateraufführung am Leutkircher Gymnasium mitwirkte, in der es um einen fiktiven Poetry Slam ging.

Slam-Poten sind viel unterwegs. Und das reizt Dominik Schick besonders. << Man zieht in Deutschland, Österreich oder in der Schweiz von Stadt zu Stadt und trifft dabei ständig neue, interessante Leute. >> Reich werde man als << Slammer >> nicht: << Man kriegt die Fahrtkosten und Spesen >>, erzählt der 18-Jährige.

<< Und wenn man Glück hat, ergattert man einen Schlafplatz, der nichts kostet >>, sagt er und lacht. Ohne Sponsoren (die Kemptener Buchhandlungen Hugendubel und Lesezeichen) könne er den << Slambodunum >> gar nicht veranstalten, betont er.

Als << Slammer >> will er sich nicht auf einen speziellen Stil festlegen. << Ich achte darauf, dass ich sehr vielschichtig bleibe. >>

Sechs Minuten Zeit

Und eine große Bandbreite an Slam-Kunst erwartet das Publikum beim Wettbewerb im Künstlerhaus, den Schick mit Bo Wimmer (Marburg) organisiert. Beide werden den Abend moderieren, jedoch selber keine Texte vortragen. Sechs Minuten hat jeder Teilnehmer Zeit, einen eigenen Text vor Publikum zu präsentieren. Schick: << Requisiten sind nicht erlaubt. Es zählen nur der Dichter und sein Text. >> Der Applaus entscheide letztlich, wer ins Finale komme und dieses gewinne. Und der Preis? << Es gibt eigentlich nichts zu gewinnen >>, sagt Schick. Der Hauptpreis sei meist etwas << Flüssiges >>, etwa eine Flasche Sekt, die dann gleich mit allen Beteiligten geleert werde.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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