Landkreis Buchloe
Junge Gläubige auch mit neuen Medien erreichen

«Die Jugendarbeit im Dekanat Landsberg lebt - und ihr Angebot ist fast so vielfältig wie der Glaube selbst», meint Martin Bergmeister. Als neuer Dekanatsjugendseelsorger will der 28-Jährige dafür sorgen, dass die Angebote für Jugendliche in den 34 Pfarreien auch mithilfe neuer Medien noch besser publik gemacht, die Jugendarbeit noch besser vernetzt wird. Und er hat auch einige neue Ideen, die er umsetzen will.

Für Bergmeister ist sein Amt «eine wahnsinnige Ehre». Diözesanjugendpfarrer Florian Wörner wollte unbedingt den gebürtigen Murnauer als Nachfolger von Theresia Zettler, obwohl Martin Bergmeister mit 28 Jahren noch sehr jung und erst ein Jahr als Gemeindereferent in der Pfarreiengemeinschaft Lechrain tätig ist. Doch offensichtlich hat seine bisherige Arbeit, die er auch fortführen wird, überzeugt.

Die neue Aufgabe ist zwar eine Mehrbelastung, aber eine, auf die sich Bergmeister freut. Er sieht sie als Chance, noch weiter über den Tellerrand hinauszublicken - auch für die von ihm gegründete Jugendvertretung (Juve) in der Pfarreiengemeinschaft Lechrain.

Dort zumindest sei es ihm schon gelungen, dass die Jugendlichen aus den sechs Pfarreien sich zusammengerauft und unabhängig von ihren Herkunftsgemeinden Freundschaften geschlossen haben.

Nun will er die Jugendarbeit dekanatsweit vernetzen und dabei auch neue Medien wie einen E-Mail-Verteiler, aber auch Facebook nutzen. Dort könnten - von ihm koordiniert und begleitet - Angebote und Termine aus dem ganzen Dekanat eingestellt, und damit Pfarreien übergreifend besucht werden; zum Beispiel bei den vielen Jugendmessen.

Fast jeder könne dann das für ihn passende Angebot finden, meint Bergmeister. Dort sollen dann auch die Großveranstaltungen stehen, die künftig Martin Bergmeister organisiert: etwa der Ministrantentag, das Dekanatsfußballturnier oder Jugendwallfahrten wie die nach Rom, die er heuer für die Pfarreiengemeinschaft Lechrain vorbereitet und begleitet hat. Zum Teil sind die Termine auch unter der Internetadresse der Regionalstelle (www.regioweilheim.de) zu finden, doch die sei noch zu wenig bekannt.

Der Dekanatsjugendseelsorger will aber auch Neues umsetzen. So denkt er beispielsweise an Schulungen und Referate, aber auch an Angebote in den Bergen, die dekanatsweit geöffnet werden könnten.

Erlebnispädagogik will er unter anderem bei den Treffen der Haupt- und Ehrenamtlichen in der Jugendarbeit (Dekanatsjugendrunde) gleich praktisch einfließen lassen.

Zusammenarbeit soll weiter offen und konstruktiv bleiben

In der Dekanatsjugendrunde will er auch erfahren, welche Wünsche, Vorstellungen und Hoffnungen es in der Jugendarbeit der einzelnen Pfarreien gibt - und darauf aufbauen.

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