Jürgen Urban wird Trainer

Von Benjamin Schwärzler | Lindenberg Der FC Lindenberg hat einen neuen Trainer: Künftig wird mit Jürgen Urban ein ehemaliger FCL-Kicker beim Fußball-Bezirksligisten auf der Trainerbank sitzen. Der 40-Jährige war selbst acht Jahre lang bei den Bergstädtern aktiv, hat zudem sogar in der Verbandsliga gespielt und verfügt über Erfahrung als Trainer. 'Er hatte immer schon eine super Einstellung für den Fußball', urteilt FCL-Vorsitzender Christian Felder über seinen ehemaligen Mitspieler.

Für Jürgen Urban ist der FC Lindenberg die dritte Station als Trainer. Erste Erfahrungen sammelte er als Spielertrainer bei seinem Heimatverein TSV Heimenkirch, zuletzt trainierte er von 2003 bis 2005 den TSV Röthenbach in der Kreisliga A, wo er sporadisch auch die Fußballschuhe schnürte. Aktuell liegt sein Spielerpass beim TSV Heimenkirch. Seine Tätigkeit als Trainer gab er damals selbst auf, da sie sich nicht mit der berufsbegleitenden Abendschule vereinbaren ließ, die er zur Fortbildung besuchte. Diese ist abgeschlossen. 'Es war nicht ungeplant, dass ich danach wieder als Trainer arbeite', sagt er.

Als Nachfolger des im Dezember zurückgetretenen Siegfried Koch hat Urban nun die Aufgabe, den abstiegsgefährdeten Bezirksliga-Aufsteiger zum Klassenerhalt zu führen. 'Eine schwere, aber reizvolle Aufgabe. Es ist nicht unmöglich', sagt der frühere Defensivspieler. In der laufenden Saison hat er einige Spiele seiner neuen Mannschaft gesehen. Sein Urteil: 'Es steckt Qualität in der jungen Mannschaft.' Diese herauszukitzeln, ist seine vordringliche Aufgabe.

Der Trainer, der in Fußballerkreisen auf den Spitznamen 'Turbo' hört, passt in das Anforderungsprofil des FCL: Er kennt den Verein und besitzt Erfahrung. Vorsitzender Christian Felder erwartet von ihm, dass er durch seine 'gradlinige Art' die Mannschaft vor allem in Sachen Disziplin wieder in die richtigen Bahnen lenkt: 'Er verfolgt eine strenge Linie, spielt aber auch den kameradschaftlichen Part. Die Mischung macht’s', findet Felder.

Neuzugänge wird es beim FCL nicht geben. Vielmehr bauen die Verantwortlichen darauf, dass die Langzeitverletzten Daniel Boneberg und Manuel Kohn sowie die 'Rotsünder' Thomas Hage und Antonio Paturzo wieder zur Verfügung stehen. Auch die Nachwuchsspieler Daniel Feistle und Sandro Figoni, die zuletzt nicht mehr im Kader standen, sollen das Team in der Rückrunde wieder verstärken, hofft Felder.

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Allgäuer Zeitung aus Kempten

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