Solidarität
JeSuisCharlie - Anschlag auf französische Satire-Zeitschrift

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'Ich habe keine Kinder, keine Frau, kein Auto, keinen Kredit. Es ist vielleicht ein wenig schwülstig, was ich jetzt sage, aber ich ziehe es vor, aufrecht zu sterben, als auf Knien zu leben', sagte Stéphane Charbonnier im September 2012 gegenüber der Zeitung 'Le Monde'. gemeinsam mit mehreren Kollegen und zwei Polizisten gestorben; getötet durch die Hände von Menschen, die im Namen eines Gottes gehandelt haben wollen. Ihr Ziel war es, kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen. Dieses Ziel dürfen sie niemals erreichen, denn dann leben wir alle auf Knien.

Demokratie gibt es nur dort, wo alle aufrecht leben können. Dazu gehört auch, eine kritische Position am eigenen Handeln, an der politischen Einstellung und selbstverständlich auch an der eigenen Religion zu ertragen. Das müssen wir allerdings nicht nur einigen verblendeten Muslimen erklären, sondern auch vielen Menschen bei uns, die Pressefreiheit nur dann für ein hohes Gut halten, wenn ihr eigenes Handeln nicht hinterfragt wird.

Je suis Charlie!

Uli Hagemeier

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