Marktoberdorf
Jede Menge Aktionen im Blaulicht-Schein

Bürgermeister Werner Himmer und die Stadträte im Einsatz: Am Samstag, 26. September, müssen sie sich mächtig ins Zeug legen und der Bevölkerung zeigen, was sie als Feuerwehrleute können. Dies ist nur ein Teil beim Tag der offenen Tür der Marktoberdorfer Wehr, der viel Abwechslung verspricht.

Mit ihrer Aktion wollen die Marktoberdorfer Wehren beweisen, welch ernste Situationen sie im täglichen Leben meistern müssen und wie sie dafür gewappnet sind. So holten sie sich zu diesem «Blaulichttag» auch noch kompetente Partner an die Seite. Außer der Polizei sind dies: das Rote Kreuz, die Wasserwacht Marktoberdorf, die Bergwacht Kaufbeuren und das Technische Hilfswerk aus Kaufbeuren.

Löschen von anno dazumal bis heute

Sie alle geben von 10 bis 17 Uhr auf dem Feuerwehrgelände an der Kaufbeurener Straße einen umfassenden Einblick in ihre Tätigkeit. Ausgiebig können Fahrzeuge sämtlicher Stadtteilfeuerwehren, der anderen Hilfsorganisationen sowie das Gerätehaus besichtigt und so ein Blick hinter alle Kulissen geworfen werden. Zahlreiche Übungen ergänzen das Programm.

Da kommen moderne Geräte ebenso zum Einsatz wie Löschmittel vergangener Tage. Auch demonstrieren die Organisationen, wie sie Menschen aus gefährlichen Situationen retten.

Mit Spezialbrille wie im Rausch durch den Parcours

Die Polizei nutzt den Tag zugleich als Auftakt der Aktion «Sicher auf Bayerns Straßen». Dabei können Interessierte mithilfe einer «Rauschbrille» Trunkenheit simulieren und feststellen, wie schwer es selbst mit dem Kettcar ist, einen Parcours zu befahren.

Kindersicherung im Auto, richtiges Verhalten an Bushaltestelle und Fußgängerüberwegen sind weitere Themen. Der Schwerpunkt soll auf dem Bereich der Erkennbarkeit von Fußgängern liegen. Wie jeder mit einfachen Mitteln sicherer durch den Straßenverkehr kommen kann, wird anhand von Beispielen demonstriert. Auch eine Verlosung gibt es.

Die Schleierfahndung Pfronten wiederum zeigt, wie die Polizei mit modernen Hilfsmitteln Personen überführt, die mit einem gefälschten Ausweis unterwegs sind.

Von kleinen Lebensrettern für das eigene Zuhause

Die Feuerwehren wiederum klären darüber auf, was jeder selbst für sich tun kann, um sicherer zu leben. Das beginnt beim Einbau von Rauchmeldern in den eigenen vier Wänden bis hin zu Tipps, wie zum Beispiel kleinere Brände effektiv angegangen werden können. Die Kleinen dürfen sich selbst einmal als Feuerwehrmann oder -frau versuchen und sogar ein Auto bunt bemalen.

Die Besucher sollten, so empfiehlt Kommandant Konrad Ott, entweder zu Fuß kommen oder ihre Autos beim Modeon parken. Denn die Kaufbeurener Straße ist während des Tages zwischen Jet- und Esso-Tankstelle gesperrt.

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