Oberthingau / Reinhardsried
Jahrelange Wunschziele endlich erreicht

Zwei Ziele, die bei den Oberthingauern jahrelang auf der Wunschliste standen, konnten vor Kurzem «abgehakt» werden. So freute sich Bürgermeister Wolfgang Schramm über die Fertigstellung der Eschenau-Brücke für Radfahrer und Wanderer, die Marktoberdorf und Oberthingau künftig besser verbindet. Rund 27000 Euro kostete es die Marktkasse, dass die Betonbrücke über die Wertach geschlagen werden konnte. Er dankte namentlich dem «Organisator» Hans Knüsli für seinen Einsatz. Auf Rückfrage informierte Schramm, dass die Brücke so hoch gesetzt wurde, um keine Hochwassergefahr darzustellen.

Ebenso erfreut vermerkte der Gemeindechef die Fertigstellung des Geh- und Radweges Unter-/Oberthingau, für den etwa 50000 Euro eingeplant wurden. Hier wurde besonders die enge Zusammenarbeit mit dem Landkreis hervorgehoben. Ein Geh- und Radweg zum Sportplatz Oberthingau werde mit dem Landkreis geplant.

Mit hohen Eigenleistungen, für die sich Schramm bedankte, wurde der Umbau der Feuerwehrgarage in Oberthingau durchgeführt. Im Baugebiet «Südlich Kirchberg» stehen noch zwei Plätze zur Verfügung, weitere 14 Bauplätze sind im Baugebiet Kirchenösch frei, sagte Schramm.

Mit der Ausweisung eines Sondergebietes für den Kiesabbau im Markt will die Kommune eine neue Kiesgrube bei Eichelschwang im Sinne der Bürger verhindern. Dies sei eine legale Möglichkeit, um eine weitere unerwünschte Kiesgrube abzulehnen, meinte Schramm.

Kopfzerbrechen bereitet Bürgern und Gemeinde die eingeschränkte Funktion der Kläranlage in Ried. Die Gemeinde unterstützt die Reinigungsaktion der Rieder, die in Kürze stattfinden soll. Wenn diese Bürgerhilfe keine besseren Klärwerte erbringe, müsste die Anlage saniert oder sogar umgebaut werden, befürchtet der Rathauschef.

Auf Nachfrage bestätigte Bürgermeister Schramm, dass in den Radweg Unter-/Oberthingau Leerrohre für Breitbandanschluss eingebracht wurden, eine Gasleitung wurde aber nicht verlegt. Es sei unklar, ob dafür überhaupt ein Bedarf bestehe.

In der Bürgerversammlung Reinhardsried stellte Rathauschef Schramm heraus, dass in dem Ortsteil fünf Bauplätze am Buchhaldeweg entstehen sollen. Die Maßnahme wird nicht über den Haushalt, sondern mit einer Finanzierungsgesellschaft abgewickelt. Eine Verbreiterung der Straße nach Heuwang im Bereich Schulberg müsste gründlich überlegt werden, sagte Schramm auf Vorschlag eines Bürgers. Vielleicht führe diese Verbreiterung dann zu schnellerem Fahren, was wiederum nicht erwünscht sei. Abschließend dankte das Gemeindeoberhaupt allen, die sich mit ehrenamtlicher Arbeit in die Gemeinschaft einbringen.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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