Ja zum Freibad in Riezlern

Riezlern/Kleinwalsertall ös l Für die Umgestaltung des Riezler Freibades laufen die Planungen auf Hochtouren. Das Gemeindeparlament erteilte jetzt die Zusage für die genaue Ausarbeitung eines Projektes, das als Sieger aus einem Architekten-Wettbewerb hervorging. Fünf Architekten hatten Entwürfe eingereicht. Die Rahmenbedingungen für den Schwimmbadbetrieb wurden vorgegeben: Der Erhalt des Schwimmbeckens, ein neuer Sprungturm, ein erweitertes oder neues Kinderbecken, ein Beachvolleyballplatz, ein Spielzimmer, die Möglichkeit von überdachten Spielmöglichkeiten, ein Bistro mit rund 30 Plätzen, eine Terrasse mit 50 Plätzen, ein gut zugänglicher behindertengerechter Eingang und Umkleidemöglichkeiten für eine durchschnittliche Tages-Besucherzahl von 700 Personen.

Der Wettbewerb kostete die Gemeinde 22 500 Euro. Dafür habe man sich 'sehr viele gute und günstige Ideen gekauft', meinte Zangerl. Das unterstrich auch Bürgermeister Werner Strohmaier (FPÖ). Die eingereichten Arbeiten hätten 'hohe Qualität' bewiesen.

In der Grundsatzdiskussion der Gemeindevertreter ging es darum, den Auftrag für die Konkretisierung des Siegerprojektes zu erteilen. Gleichzeitig einigte man sich aber auch auf das Erstellen eine Grobschätzung für eine 'reine Sanierung' der bestehenden Anlage. Erste grobe Schätzungen für die Neugestaltung belaufen sich nämlich auf mindestens zwei Millionen Euro. Und das erschien manchem Gemeindevertreter doch sehr hoch.

'du'-Fraktions-Chef Florian Gmeiner wollte deshalb auch die Kosten 'genau' geprüft haben. Auch weil das Tal eine Schlechtwettereinrichtung brauche und deshalb das 'Verhältnis der Baukosten weh tut'. Markus Kessler (FPÖ) meinte: 'Die hohe Qualität kriegen wir auch im Preis präsentiert'. Trotzdem befürworte er ein 'Ja' zum Schwimmbad, wollte aber so wie andere Gemeindevertreter auch den Kurpark in ein Gesamtkonzept integriert wissen. Markus Fritz (ÖVP) stieß sich an den 'gut zu hinterfragenden' Kosten. Bei einem jährlich nutzbaren Zeitraum von zwei Monaten seien die Zahlen sehr hoch angesetzt. Bürgermeister Strohmaier konterte mit der Frage, ob das Kleinwalsertal als führende Tourismusdestination auf ein Freibad verzichten könne. Trotz der Kostendiskussion war man sich über die Notwendigkeit eines Umbaus oder einer Sanierung einig.

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen