Immenstadt
Italiener präsentieren Englisches

Wie kommt eine Italienische Rockgruppe zu einem so spanisch klingenden Namen? Die Antwort ist einfach und doch ungewöhnlich: «The Hacienda» ist kein spanisches Landgut, sondern der Name eines mehr oder weniger legendären Nachtclubs in Manchester in England. In Anlehnung an die englische Punk- und Popszene gaben sich fünf junge Musiker aus Florenz diesen Namen, der für sie selbst schon eine Art Programm beinhaltet.

Musik aus Italien verbinden viele hierzulande eher mit Eros Ramazotti oder allenfalls mit Gianna Nanini aber nicht mit abwechslungsreicher, gutgemachter Rockmusik englischen Stils. Vergleichen lassen sich die fünf Italiener am ehesten mit Gruppen aus der Independent-Szene der achtziger Jahre. Vorbilder sind da nicht nur «The Jam» oder «The Smiths», sondern auch «Public Enemy» und David Bowie. «The Hacienda» existiert seit gut fünf Jahren - in dieser Zeit gaben die Jungs Hunderte von Konzerten. So auch bei einer erfolgreichen Tour durch England, dem Mutterland des Punk.

Im diesem Jahr erschien die erste CD der Florenzer unter dem Namen, «Conversation Less». In sechs Studioeinspielungen präsentiert «The Hacienda» abwechslungsreichen Rock, der geprägt ist durch den mehrstimmigen Gesang der Gruppe.

Hammerharte Beats

Die Stimme des Leadgitarristen Alessandro wird gekonnt durch den Backgroundgesang von Francesko, Andrea und William ergänzt. Dazu kommen die hammerharten Beats des Schlagzeugers Leonardo und ein besonders rhythmisch sehr differenziertes Gitarrenspiel. Die Stimmigkeit aller dieser Aspekte untereinander ist sicherlich auf die ausgedehnte Konzertpraxis der Band zurückzuführen. Auch im Immenstadt bekamen die Besucher des Jugendhauses Rainbow die kraftvolle Energie der Musiker am eigenen Leibe zu spüren. Und die Band präsentierte sich alles andere als «conversationless», also unterhaltungslos.

Am Ende des mitreißenden Konzerts durfte die Gruppe erst die Bühne wieder verlassen, nachdem sie fast alle Songs noch einmal gespielt hatte. Von dieser Musik kann anscheinend nicht genug bekommen.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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