Entwurf
Isny-Bähnle: Wiggensbacher Bürgermeister schlägt Themenpfad entlang der Trasse vor

Winter 1954: Eine Dampflokomotive der Baureihe 86 der Deutschen Reichsbahn hat das Isny-Bähnle mit zahlreichen Skifahrern an Bord ins schneereiche Buchenberg gezogen. Glaubt man den Geschichten rund um das Bähnle, konnte der Lokführer in der Buchenberger Bahnhofswirtschaft über Pfeifsignale Bier für die Bediensteten bestellen.
  • Winter 1954: Eine Dampflokomotive der Baureihe 86 der Deutschen Reichsbahn hat das Isny-Bähnle mit zahlreichen Skifahrern an Bord ins schneereiche Buchenberg gezogen. Glaubt man den Geschichten rund um das Bähnle, konnte der Lokführer in der Buchenberger Bahnhofswirtschaft über Pfeifsignale Bier für die Bediensteten bestellen.
  • Foto: Heimatgeschichtlicher Verein Buchenberg
  • hochgeladen von Stephanie Eßer

Vor fast 35 Jahren, am 29. September 1984, fuhr das Isny-Bähnle zum letzten Mal. Heute verläuft entlang der Trasse ein Geh- und Radweg. Die alten Stationshäuschen erinnern mancherorts noch an die Vergangenheit. „Ich habe es unendlich schade gefunden, dass die heutige Generation nichts mehr davon weiß“, sagt Thomas Eigstler, Bürgermeister von Wiggensbach. Er hatte die Idee, entlang des Geh- und Radweges einen Themenpfad über die Bahngeschichte zu installieren.

Das Isny-Bähnle sei „wie ein Band zwischen uns“, sagt Eigstler. Zwischen den Gemeinden. Zwischen den Menschen. Das ist für den Bürgermeister das Besondere an der Strecke. Hinzu komme die reizvolle Landschaft drumherum, die die Menschen ins „Kempter Zügle“, wie die Isnyer sagen, lockte. Der Themenpfad befände sich derzeit in der Entwurfsphase, sagt Eigstler. Mehrere Varianten für die Gestaltung der Tafeln, das Logo und die Einbindung des Internets stünden zur Wahl.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagsausgabe des Allgäuer Anzeigeblatts vom 23.04.2019.

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