Flughafen Friedrichshafen
Island-Vulkan und Wirtschaftskrise schütteln Geschäft des Flughafen Friedrichshafen durch

Das Geschäftsjahr 2010 verlief nicht ohne Turbulenzen, dennoch blicken die Verantwortlichen des Bodensee-Airports in Friedrichshafen zufrieden zurück. Durchgeschüttelt wurde das Unternehmen vor allem von Ausläufern der Wirtschaftskrise zu Beginn des vergangenen Jahres und dem «Abflug» von Ryan Air im April.

Gerade als die Passagierzahlen wieder anzogen, bremste der isländische Vulkan Eyjafjallajökull den Flugbetrieb mit einer Aschewolke aus. So musste der Flughafen in den ersten vier Monaten des Jahres 2010 ein Minus von 20 Prozent bei der Passagierentwicklung hinnehmen. «Ab Mai hat das Jahr eine Wende gebracht», erklärte Flughafen-Sprecher Jürgen Ammann bei der Jahrespressekonferenz. «Wir haben deutliche Geschäftszuwächse erzielt, aber wir sind noch nicht da, wo wir hin wollen.»

Mit dieser Aussage dürfte zum Beispiel die Passagierzahl gemeint sein. Mit insgesamt 590640 Fluggästen schloss der Flughafen Friedrichshafen zwar das Jahr 2010 mit einem Wachstum von 2,1 Prozent im Vergleich zu 2009 (578478 Passagiere) ab - die angestrebte Marke von 600000 wurde aber knapp verpasst. Wie Geschäftsführer Hans Weiss noch einmal betonte, «bleibt die Zielgröße eine Million Passagiere. Und die ist in dieser Region auch zu rekrutieren».

10,6 Millionen Euro Umsatz

Einen Zuwachs verzeichnete das Unternehmen beim Umsatz, der 2010 bei 10,6 Millionen Euro lag gegenüber 9,3 Millionen Euro im Vorjahr. Mit Stolz erwähnte Weiss auch den operativen Gewinn, der sich auf 1,5 Millionen Euro belief - 50 Prozent mehr als 2009. Weniger stolz präsentierte er das Jahresergebnis nach Abschreibungen und Zinsen, das wie bereits im Oktober 2010 prognostiziert ein Minus von 2,6 Millionen Euro verbucht (2009: minus 2,8 Millionen Euro).

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