Urteil
Islamistin aus Immenstadt: Anklage geht in Revision

Der Fall der Immenstädter Islamistin geht nach Karlsruhe: Die Ankläger haben Revision eingelegt.

Die 30-Jährige war vergangene Woche vor dem Landgericht München I , weil sie mit ihren Kindern als Braut eines "Gotteskriegers" nach Syrien gereist war. Dort hatte sie Waffen in ihrem Haus gelagert, das Gericht sah Terrorhilfe jedoch nicht als erfüllt an. Verurteilt wurde die Oberallgäuerin, die ihren späteren Mann und Kämpfer der Terrorgruppe Dschabhat al Nusra im Internet kennengelernt hatte, wegen Kindesentzugs - der leibliche Vater hatte bei ihrer Abreise Anzeige erstattet.

Die Staatsanwaltschaft München I, die sich schwerpunktmäßig um Islamisten kümmert, ist mit dem Urteil nicht einverstanden und hat Revision eingelegt. Darüber muss dann der Bundesgerichtshof in Karlsruhe befinden. Bis dieser entscheidet, wird aber wohl einige Zeit vergehen.

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