Polizeiskandal
Inhaftierter Drogenfahnder: Viele Polizeibeamte geschockt

Der junge Polizist ist kurz angebunden: 'Wenn ich im Dienst bin, mache ich meine Arbeit, wie es sich gehört, mehr interessiert mich nicht. Natürlich denkt man immer wieder dran, das Ding ist einfach unglaublich.'

Das Ding, das sind die Ermittlungen gegen den Chef der Allgäuer Drogenfahndung, in dessen Spind 1,6 Kilogramm Kokain gefunden wurden. Werner Blaha ist Vorsitzender der Polizeigewerkschaft und kennt diese Stimmungslage: 'Die allermeisten sind geschockt.' Auch er stockt und sagt dann: 'Wir sind doch die Guten.'

'Natürlich' ist der spektakuläre Vorfall vom Februar immer wieder Gesprächsthema zwischen Polizisten, bekommen auch die Gewerkschaftsvertreter Ernst Kuisle und Peter Pytlik mit. In jüngster Zeit hatte sich die Aufregung ein wenig gelegt - bis diese Woche eine Kemptener Polizistin vom Dienst suspendiert wurde, weil sie mit dem Fall in Verbindung gebracht wird.

Den ausführlichen Bericht, wie die Beamten mit dem Fall des inhaftierten Drogenfahnders im Berufsalltag umgehen, finden Sie in der Allgäuer Zeitung vom 05.07.2014 (Seite 35).

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