Inklusion
Informationsveranstaltung des Deutschen Evangelischen Frauenbundes Memmingen zum Thema Inklusion

'Der Weg in eine inklusive Gesellschaft': Das war das Thema im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, zu dem Gerlinde Müller, Vorsitzende des Deutschen Evangelischen Frauenbundes (DEF) Memmingen, einige Referenten eingeladen hatte.

Evelyn Bischoff, stellvertretende Bundesvorsitzende des DEF und Projektleiterin für Inklusion, sieht die Aufgabe des DEF darin, 'Denkanstöße zu geben', die auf die aktuelle Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention aufmerksam machten.

Es sei aber auch die christliche Verpflichtung des DEF, Verantwortung für sich und andere zu tragen. 'Sie können Multiplikatoren sein und andere Menschen zum Mitdenken veranlassen. Sie sind die Hoffnung in Sachen Inklusion', sagte Bischoff zu den Anwesenden.

Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger unterstrich die Bedeutung der Inklusion, die in Memmingen seit der Gründung der Behindertenkontaktgruppe vor mehr als 30 Jahren bewusst gelebt werde, was deren Vorsitzender Dieter Betke bestätigte.

Holzinger verwies unter anderem auf die barrierefreien Zugänge zum Bahnhof für Rollstuhlfahrer, auf die Absenkungen an den Gehwegen, auf die Ampeln für Blinde sowie auf den Umbau des Landestheaters Schwaben, dessen Aufzug sogar die Halbgeschosse anfahre.

'In den Kindergärten haben wir seit vielen Jahren integrative Gruppen, die sich dank der Initiative der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung sehr gut bewährt haben', sagte Holzinger. Und zudem seien an die 6,5 Prozent der Beschäftigten bei der Stadt Memmingen 'Menschen mit Einschränkungen'.

Für Schulamtsleiterin Elisabeth Fuß ist die Inklusion eine 'große Herausforderung für die Schulen'. Sie stellte verschiedene Schulformen der Stadt vor, die Kinder mit geistiger, körperlicher oder emotionaler Behinderung mithilfe von fachkompetenten Lehrkräften förderten. Dort seien Kooperations-, Partnerklassen oder offene Klassen gebildet worden, aber auch einzelne Schüler würden berücksichtigt.

Fuß nannte in diesem Zusammenhang die Edith-Stein-Schule, die mit der Reichshainschule (Sonderpädagogisches Förderzentrum) eng zusammenarbeite, 'damit alle Kinder ihren individuellen Weg gehen können'.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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