Indians versalzen Piraten die Suppe

Memmingen | cd | Für die ersatzgeschwächten Buchloer 'Pirates' reichte es beim Eishockey-Auswärtsspiel gegen die Memminger 'Indians' nicht zum Sieg. Die Partie verlief völlig anders als die meisten Begegnungen zuvor: Zwei Drittel lang sah sich der ESV Buchloe gegen eine überlegene Bayernliga-Truppe in die Defensive gedrängt, bevor es im Schlussabschnitt beinahe noch gelang, den Spieß umzudrehen. Wie im Heimspiel (0:1) mussten sich die 'Pirates' aber auch beim 3:2 (1:0, 2:0, 0:2) wieder um ein Tor geschlagen geben.

Trainer Norbert Zabel fand es 'toll, dass wir im letzten Drittel noch einmal so zurückgekommen sind'. Die 'Pirates' waren zum Schlussabschnitt wie verwandelt aus der Kabine gekommen. Ferdinand Speckamp sorgte mit zwei Treffern innerhalb von zwei Minuten für den Anschluss zum 3:2 (44./46. Minute). Beide Tore fielen in Überzahl, beide Male wurde Speckamp schön frei gespielt, einmal von Sven Curmann, der diesmal wegen vier ausgefallener Stürmer im Angriff spielen durfte, das andere Mal von Peter Klemm. Danach hatten Christian Warkus und Peter Klemm noch den Ausgleich auf dem Schläger, scheiterten aber am souveränen Torwart Reiner Vorderbrüggen.

Genauso sicher hielt auch Florian Warkus im Kasten der Buchloer. Den frühen Führungstreffer von Martin Löhle aber konnte er nicht verhindern (6.). In der keineswegs hitzigen Partie übernahmen immer mehr die Schiedsrichter die Hauptrolle - mit der Folge, dass bis zur 47. Minute kaum mehr die volle Spielstärke beider Teams erreicht wurde und der Spielfluss dahin war.

Das 2:0 hatten die Buchloer aber mit einem Mann mehr hinnehmen müssen. Andreas Börner erzielte für Memmingen in der 29. Minute den 'Shorthander'. Dafür hatten die 'Pirates' in der 37. Minute nur drei Spieler auf dem Eis und genauso viele in der 'Kühlbox'. Die doppelte Überzahl nutzte Ingo Nieder zum dritten Treffer der 'Indians'.

In der zweiten Pause suchten Zabel und sein Memminger Kollege Franz-Xaver Ibelherr das Gespräch mit den Unparteiischen und so konnte im Schlussabschnitt mit weniger Strafzeiten fair zu Ende gespielt werden. Die Gastgeber, die auf Dennis Stroeks, Manfred Jorde und Jim Nagle verzichten mussten, hatten zwei Drittel lang das Geschehen dominiert. Das erkannte auch Zabel an: 'Wir waren 40 Minuten lang fast chancenlos, dafür im letzten Drittel klar besser.'

Strafminuten: Memmingen 26, Buchloe 26 plus 10 Disziplinarstrafe für Kozacka plus 10 für Lerchner, Zuschauer: 400

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