Unterthingau | hie
In Zeiten des Umbruchs «Segel richtig setzen»

«Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig setzen,» eröffnete Bürgermeister Wolfgang Schramm seine Ansprache beim traditionellen Neujahrsempfang in Unterthingau. Die Marktgemeinde und die örtlichen Kirchengemeinden hatten dazu ins Schloss eingeladen. Zahlreiche Bürger und Ehrengäste, darunter die Bürgermeisterinnen der VG-Gemeinden, Thea Barnsteiner (Görisried) und Jutta Breitenmoser (Kraftisried), sowie Kraftisrieds Altbürgermeister Johann Hartmann waren der Einladung gefolgt.

«Wir wollen Perspektiven entwickeln, um die Lebensqualität in unserer Gemeinde zu erhalten und zu verbessern, um ein gutes Fundament für die Zukunft unserer Gemeinde zu legen,» steckte Schramm die Ziele für die weitere Entwicklung des Gemeinwesens fest. Hierfür setze sich der Marktrat ein, aber auch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Firmen und Privatleute, die sich ehrenamtlich engagieren und als Sponsoren wirken. Das vielfältige bürgerschaftliche Engagement sei ein Zeichen für Aufbruchstimmung, Kreativität und Eigeninitiative in unserer Gesellschaft, allen Unkenrufen zum Trotz.

Der Bürgermeister zählte eine ganze Reihe von Projekten auf, welche 2009 angegangen werden sollen: Den Neubau einer Kinderkrippe, die Sanierung der Hauptschule, die Brücke bei Eschenau (zusammen mit der Stadt Marktoberdorf), die Verlegung des Wertstoffhofes, verschiedene Straßen- und Wegebaumaßnahmen sowie die Planung eines möglichen Feuerwehrhauses. «Diese Maßnahmen bringen den Markt Unterthingau weiter, sie verbessern das Investitionsklima, erhalten und schaffen Arbeitsplätze und bieten jungen Familien ein Umfeld, in dem sie Kinder und Beruf leicht vereinbaren können», war sich der Bürgermeister sicher.

Er sah den Markt gut dafür gerüstet, sich in Zeiten des Umbruchs zu bewähren und verwies auf den finanziellen Handlungsspielraum, den sich die Kommune erhalten habe.

Dank, Musik und Sekt

Günter Räder, Vertrauensmann des Kirchenvorstands der evangelischen Gemeinde Obergünzburg, ergriff für den erkrankten Pfarrer Günther Weber das Wort: Er lobte die gute Zusammenarbeit mit der «politischen» Gemeinde, die auch so bleiben solle. Er dankte für die Möglichkeit, Räumlichkeiten des Schlosses für die Kirchengemeinde zu nutzen.

Der Musikverein Unterthingau sorgte mit festlicher und schwungvoller Musik für einen stimmungsvollen Rahmen der Veranstaltung. Bei Marschmusik von Händel, der Feuerfestpolka von Johann Strauß und «The second Waltz» stießen die Bürgerinnen und Bürger auf das Neue Jahr an und nutzten die Gelegenheit für ein zwangloses Beisammensein. Den Sektempfang hatten der Pfarrgemeinderat und die Markträtinnen organisiert.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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