Langerringen
In Langerringen wird in nächster Zeit kräftig gebaggert

In der nächsten Zeit wird in Langerringen kräftig gebaggert: Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung einer ganzen Reihe von Bauvorhaben sowie dem Entwurf eines neuen Bebauungsplanes zugestimmt. Konkret ging es um diese Projekte:

Neubau an der Hauptstraße - Dreimal stand das Vorhaben schon auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung, im vierten Anlauf wurde jetzt einstimmig grünes Licht gegeben. «Es könnte ein Vorzeigeobjekt von Langerringen werden», so der Tenor im Gremium. Geplant ist der Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses in unmittelbarer Nähe der Dorfkirche. Auf dem Areal will zudem die Gemeinde öffentliche Parkplätze erwerben. Der Bauherr hat nun den Entwurf des Wohn- und Geschäftshauses zum vom Gemeinderat gewünschten «schwäbischen Baustil» umgestaltet mit auch der Reduzierung des dritten Vollgeschosses auf ein Dachgeschoss mit einer Dachneigung von 45 Grad. «Wir freuen uns, dass in diesem sensiblen Bereich so ein Haus entsteht», sagte Bürgermeister Konrad Dobler.

Bebauungsplan Nr. 18 Er trägt den Namen «Südlich der Firma Ritter». Die Ausweisung des neuen Gewerbegebiets macht die beabsichtigte Betriebserweiterung der Schwabmünchner Firma Ritter auf Langerringer Flur möglich. Die Fläche grenzt im Süden an den Bereich des bereits aufgestellten Bebauungsplanes «Östlich der Staatsstraße 2035» und ist umschlossen von dem Gelände der Firma Ritter im Norden, der Eisenbahnlinie Augsburg-Buchloe und der Staatsstraße 2035 (Kaufbeurer Straße). Im Bauplanentwurf werden nun die im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung eingegangenen Anregungen, unter anderem der Stadt Schwabmünchen und des Wasserwirtschaftsamtes, berücksichtigt. Diese haben vor allem auf die Schmelz- und Hochwasserproblematik hingewiesen. Das Gebiet ist im März 2006 durch ein bisher einmaliges Schmelzhochwasser überflutet worden.

Aufgrund dieses Ereignisses will Schwabmünchen deshalb unmittelbar südlich der Südostspange ein Dammbauwerk und Rückhalteflächen errichten.

Alpenpanorama berücksichtigen

Um keine nachteiligen Auswirkungen durch das Ritter-Bauvorhaben auszulösen, sollen vor und nach der Realisierung des ersten Bauabschnitts in Abstimmung mit dem Wasserwirtschaftsamt hydraulische Berechnungen durchgeführt werden. Im Bebauungsplan ist zudem in nördlicher Richtung parallel zur Kaufbeurer Straße eine Abflussmulde festgesetzt. Im südlichen Teil kann außerdem erst nach der Fertigstellung der Hochwasserschutzmaßnahme der Stadt Schwabmünchen gebaut werden. Bei der zulässigen Höhe der Bebauung wird übrigens das Alpenpanorama berücksichtigt - die Höhen sollen sich an den bestehenden Anlagen orientieren.

Der Rat hat nach Abwägungen der Stellungnahmen den Entwurf des Bebauungsplans gebilligt.

Hähnchenmaststall In der Nähe der Hiltenfinger/Gutenbergstraße wird ein Stall mit rund 39500 Masthähnchen geplant. Nicht zuletzt wegen der relativ geringen Abstandsfläche vom Bauobjekt zur vorhandenen Wohnbebauung wurde der Bauantrag zur weiteren Bearbeitung an das Landratsamt verwiesen.

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