Neuer Service
In Kempten sagt das Handy, wann der Bus kommt

Ein kurzer Klick mit dem Fotoapparat des Smartphones – und schon sind alle Informationen über Busfahrten in Kempten und ins Umland zu sehen. Möglich macht dies seit kurzem ein spezieller Service an Kemptener Bushaltestellen, der sogenannte 'Quick Response'-Code. Ein Lesegerät auf dem Mobiltelefon entschlüsselt alle Infos über Abfahrtzeiten und Verspätungen. Diese schwarz-weißen Quadrate, in denen diese Infos gebündelt sind, gibt es an etwa 500 Haltestellen im Stadtgebiet. Zusätzlich sind sie auf Anzeigen und Plakaten abgedruckt und können von dort abfotografiert werden.

l Warum dieser neue Service? 'Die Idee hinter dem neuen digitalen System war die Informationen für Fahrgäste auszubauen', erklärt Busunternehmer Martin Haslach, bei den Kemptener Verkehrsbetrieben für die Abwicklung von Buslinien beauftragt. Bisher habe man die Fahrpläne nur umständlich im Internet abrufen können. 'Jetzt erhalten unsere Fahrgäste alles so schnell wie möglich auf ihr Handy', sagt der 34-Jährige.

Außerdem sei der neue Service kostenlos. 'Mit den digitalen Fahrplaninformationen sind wir mit der Technik wieder an vorderster Front', meint Busunternehmer Haslach. Eigentlich hätte es den neuen Service ab November geben sollen, doch dann machte der Winter dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung.

l Wer profitiert besonders? Besonders Stammkunden könnten in Zukunft von den QR-Codes profitieren. Darunter sind viele junge Leute.

l Und was meinen die Fahrgäste? Niklas Martin zum Beispiel sagt: 'Wenn man mit dem Smartphone den Code abfotografiert, hat man ohne Stress sofort alle Abfahrtzeiten an seiner Haltestelle im Blick.'

Ein Knipser mit der Handykamera, so der 18-Jährige, reiche, wenn einmal Hektik aufkomme. Robert (15) aus Dietmannsried kannte den neuen Service zwar noch nicht, findet die Abfrage der Fahrplaninfos nach einer kurzen Demonstration 'übersichtlicher als den ausgedruckten Plan'. Und Paula (17) sieht in der Schnelligkeit des Systems einen großen Vorteil. Christoph Breher aus der Gemeinde Dietmannsried findet die QR-Codes an den Haltestellen gut.

'Wenn morgens zu uns nach Schrattenbach der Bus nicht kommt und die Verspätung auf dem Handy angezeigt wird, dann kann man ja wieder ins Bett gehen', findet der 15-Jährige.

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