Altersarmut
In Kempten geht jedem Dritten im Pflegeheim das Geld aus

Etwa ein Drittel aller Senioren, die in einem Pflegeheim umsorgt werden, können die Kosten nicht aus eigener Tasche zahlen und sind auf Sozialhilfe angewiesen. In Kempten und im Oberallgäu musste der Bezirk Schwaben für 706 Menschen mit 7,3 Millionen Euro einspringen.

Der Kemptener Hochschulprofessor Philipp Prestel warnt davor, dass mit zunehmender Altersarmut und steigender Lebenserwartung die Zahl der nicht mehr nur körperlich, sondern auch finanziell Hilfsbedürftigen massiv steigen wird. Was dagegen kaum noch zunehmen kann, ist die Scham vieler Senioren über die Abhängigkeit vom Staat.

Diese bedrückende Erfahrung macht Yvonne Spöcker, Sprecherin der Interessengemeinschaft der Kemptener Heime, ein ums andere Mal. Ein Drittel ist nach Einschätzung der Pflegeexperten viel – und dennoch stehen Kempten und das Oberallgäu mit diesem Wert vergleichsmäßig noch gut da. Deutschlandweit, sagt Professor Prestel von der Fakultät Soziales und Gesundheit, erhielten zuletzt 326.000 Menschen Leistungen aus dem Finanztopf 'Hilfe zur Pflege' – das sind 48 Prozent aller Heimbewohner.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 15.01.2018.

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Allgäuer Zeitung aus Kempten

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