Füssen / Nesselwang
In die Mitte kommt Beton

In der Mitte Gleitschutzwände aus Beton, außen Leitplanken aus Stahl - nach diesem Schema werden auf dem neuen A7-Teilstück Nesselwang-Füssen die Fahrbahnen begrenzt. Vorteil der früher kaum verwendeten Betonblöcke: «Sie bieten den größten Schutz gegen das Durchbrechen der Fahrbahn», erläutert Michael Kordon von der Autobahndirektion Südbayern, Dienststelle Kempten. Denn während die Leitplanken aus verzinktem Stahl (Höhe 1,15 Meter) bereits bei einem kleineren Aufprall verformt würden, bleibe die Betonwand (81 Zentimeter) weitgehend «unbeeindruckt» stehen.

Das sei zwischen den Fahrbahnen besonders wichtig. «Schließlich ist es der Alptraum schlechthin, dass etwa ein Sattelzug die Begrenzung durchbricht und auf die Gegenfahrbahn gerät», so Kordon. Zu 100 Prozent vermeiden ließe sich solch ein Horror-Szenario freilich auch mit Beton nicht.

Von den Kosten schenkten sich übrigens beide Varianten nichts, erläutert Kordon. Sie liegen bei rund 150 Euro pro laufendem Meter.

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