Stadtjugendring
In der Zukunftswerkstatt des Stadtjugendrings Kempten sollen Ideen für Öffentlichkeitsarbeit entstehen

Vor einem Jahr hat der Stadtjugendring Kempten (SJR) seine Medienoffensive gestartet. Im Mittelpunkt stand die Aktion 'F1 online', eine dreitägige Präventionsmaßnahme mit dem Amt für Jugendarbeit. 'Wir werden 2012 eine Zukunftswerkstatt durchführen und die Öffentlichkeitsarbeit sowie die Kooperation mit den Jugendverbänden weiterentwickeln', kündigte Vorsitzender Stefan Keppeler bei der Frühjahrsvollversammlung an.

'Wir haben die Facebook-Seite noch besser mit den Jugendverbänden zu vernetzen.

'Wir wollen alle Jugendleiter erreichen und euch eine Plattform für eure Angebote geben', so Keppeler. Der Vorstand habe sich zudem eine eigene Plattform erarbeitet, einen sogenannten Sharepoint: 'Hier können wir interaktiv an Prozessen arbeiten, was die Vorstandsarbeit erleichtert.'

Soziale Arbeit in Sankt Mang neu strukturiert

Der fast 20 Monate dauernde Umstellungsprozess der 'Sozialen Stadt Sankt Mang' auf Regelangebote der Stadt in dem Quartier sei nun abgeschlossen, berichtete Keppeler. 'Die soziale Arbeit wurde neu strukturiert und auch die Jugendarbeit wurde nachhaltig verankert.'

Für den SJR-Vorstand war darüber hinaus erfreulich, dass ihm das Amt für Jugendarbeit die Jungenarbeit an den Mittelschulen übertragen hat und durch seine Finanzierung ermöglicht, dass der SJR geschlechtsspezifische Arbeit in vier Mittelschulen anbieten kann.

In seinem Rückblick erinnerte Keppeler daran, dass im vergangenen Jahr das Thema Inklusion von Menschen mit Behinderung breiten Raum eingenommen habe. So ist der SJR zuständig für die gebundenen Ganztagesklassen in der Inklusionsschule Kempten-Nord. Dort gibt es einen Versuch mit der Astrid-Lindgren-Schule Stadt: In zwei Klassen werden Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam unterrichtet.

Schlussendlich führt der SJR seit wenigen Wochen das Inklusionsprojekt 'Barriere geht’s' durch. Hier wird mit Jugendlichen mit und ohne Behinderung der Stadtteil Sankt Mang auf Barrierefreiheit untersucht. 'Wir schaffen Begegnungsräume, leben Partizipation und wollen ein tragfähiges Netzwerk', so Keppeler.

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