In der Klinik Immenstadt 5,23 Millionen Euro investieren

Zentrale Notfall-Aufnahme für eine schnelle Versorgung Immenstadt/Oberallgäu (uw). Eine zentrale Notfallaufnahme soll an der Klinik Immenstadt entstehen, um eine möglichst schnelle und reibungslose Versorgung aller Patienten sicher zu stellen. Allein dafür und für die Erweiterung des Aufwachraums will die Kliniken Oberallgäu gGmbH rund 4,5 Millionen Euro investieren. Der größere Teil soll über einen Zuschuss von gut 2,7 Millionen Euro abgedeckt werden. Weitere 730 000 Euro sollen in eine neue Zentralsterilisation fließen.

Derzeit sind die Architekten mit der Planung des Umbaus befasst. Die Handwerker, hieß es im Kliniken-Aufsichtsrat, sollen anrücken, sobald die Krankenhaus-Küche in den Neubau nach Sonthofen umgezogen ist - voraussichtlich zum 1. Mai. In den Gesamtkosten enthalten sind unter anderem 723000 Euro für neue Medizintechnik und 300 000 für den Umzug der Chirurgischen Gemeinschaftspraxis in die Nähe zur neuen Notfallaufnahme. Etwa 50000 Euro kostet die Erweiterung des Aufwachraums.

Zwischenzeitlich wird laut Kliniken-Geschäftsführer Andreas Ruland zudem geplant, die in Oberstdorf und Immenstadt untergebrachten Sterilisationsabteilungen (unter anderem zur keimfreien Reinigung medizinischer Geräte) auf einen Standort zu konzentrieren. Grund: Die steigenden Anforderungen an die Qualifikation der Mitarbeiter ließen sich nur an einem Standort erfüllen.

Zentrale Sterilisation geplant

Da man die rechtlichen Voraussetzungen jedoch am Oberstdorfer Krankenhaus weder in den bestehenden Räumen noch mit den dortigen Geräten einhalten könne, komme als Standort für die neue Zentralsterilisation nur Immenstadt in Frage. Die Gesamtkosten sind nach Rulands Worten mit 730 000 Euro kalkuliert. Eine Zusage der Bezirksregierung zu dem gestellten Zuschussantrag sei im März oder April zu erwarten. Danach soll der Umbau schnell beginnen, damit die neue Abteilung möglichst im dritten Quartal fertig ist.

In Oberstdorf ist der neue Eingangsbereich samt Behinderten gerechtem Außenzugang weitgehend fertig. Der zeitgleich angepackte Ausbau des Innenhofes wird laut Bericht Anfang Januar abgeschlossen. Für diese 380 000 Euro teure Maßnahme gibt es 128 000 Euro Staatszuschuss.

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