Umbau
In der Kaufbeurer Altstadt wird es eng

In der Altstadt wird derzeit eine der kompliziertesten Baustellen seit jeher eingerichtet. Denn nun beginnen die sichtbaren Vorarbeiten für den Umbau der Sparkassen-Hauptstelle und der dazugehörigen Passage.

Dazu wird ein riesiger Kran im Hof der Kaiser-Max-Straße 27 errichtet, für den dieser Tage der Boden bis in drei Meter Tiefe mit Beton verstärkt wurde. Das Baugerät bringt laut Werner Lindner, Projektleiter bei der federführenden Sparkasse, ein Gewicht von 60 Tonnen auf jede seiner vier Standfüße.

Für den Aufbau des Krans wird die obere Kaiser-Max-Straße von kommenden Montagabend bis Dienstagabend für den Autoverkehr gesperrt. Im Umfeld könnte es zudem zu leichten Verkehrsbehinderungen kommen, da acht Sattelzüge die Einzelteile anliefern, die dann mithilfe eines Autokrans aufgebaut werden.

Der Aufwand lohnt sich offenbar. Lindner bezeichnet den Standort im Hof als ideal, denn mit dem Kran ließen sich in den nächsten 18 Monaten alle drei Bauabschnitte (einschließlich des später geplanten Umbaus am ehemaligen Gasthof 'Traube') verwirklichen, ohne dass er im Weg steht. Das 50 Meter hohe Baugerät hat einen Drehradius von ebenfalls 50 Metern und deckt damit die Gebäude der Sparkasse inklusive der Traube von der Ludwigstraße bis zur Kaiser-Max-Straße ab.

Passagen bleiben erreichbar

Sichtbar wird der Beginn der Umbauarbeiten auch an einem Bauzaun und an Versorgungscontainern, die am Passageneingang in der Kaiser-Max-Straße aufgestellt werden, ohne dass es laut Sparkasse zu Verkehrsbehinderungen oder Einschränkungen am Wochenmarkt kommen soll.

Das Traubengässle, das später umgebaut wird, bleibt zudem bis Mitte des Jahres geöffnet. Alle Geschäfte sollen uneingeschränkt erreichbar sein – die anderen Passagenteile Löwen- und Pulverturmgässle sind voll zugänglich.

Denn vorerst befassen sich die Handwerker mit dem Sparkassen-Hauptgebäude und den Vorbereitungen für den Bau des geplanten Veranstaltungssaales im ersten Stock. Dafür soll ein nicht denkmalgeschützter Querbau hinter der Traube abgerissen werden.

Dort wird später eine Stahlkonstruktion errichtet, auf die ein Glasdach gesetzt wird. Etwa Ende Juni muss dann das Traubengässle für den Umbau der Passage und der angrenzenden Sparkassen-Schalterhalle gesperrt werden. Bis dahin würden Sparkasse und Baufirmen die Beeinträchtigungen in den öffentlichen Räumen so gering wie möglich halten, kündigt Lindner an.

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