Sonthofen / Immenstadt
In den Fußstapfen des ersten Lehrers

Der Rhythmus liegt Markus Wohner im Blut. Mit dem Traum, Schlagzeuger zu werden, trommelte Wohner bereits in jungen Jahren auf den Kochtöpfen seiner Eltern. Als Siebenjähriger erhielt der Oberallgäuer dann sein erstes Schlagzeug. Dieses stammte allerdings aus einem Spielwarenladen, da sein Vater immer noch an der Beständigkeit des Berufswunsches seines Sohnes zweifelte. Durch «hartnäckiges Üben», erinnert sich Markus Wohner, habe er seinen Vater allerdings überzeugt.

Noch im gleichen Jahr durfte er sein Talent in einer Unterrichtsstunde beim Freund seines Vaters, Elmar Besserer, unter Beweis stellen. Dieser erste Kontakt zu einem Profi spornte den Nachwuchsmusiker noch mehr an. Nach einer umfassenden Ausbildung bei verschiedenen Lehrern und einem Musik-Hochschulstudium hat sich der Diplom-Musikpädagoge mittlerweile nicht nur seinen Lebenstraum, Schlagzeuger zu werden, erfüllt.

In der Martin-Kerber-Bigband trat er sogar die Nachfolge des verstorbenen Elmar Besserer an. «Für mich ist das eine besondere Ehre», erklärt Markus Wohner. Seine Wurzeln liegen zwar in der Blasmusik, seit 1995 trommelt er allerdings hauptberuflich im Pop-, Rock- und Jazz-Bereich. Seit zwei Jahren gehört er der Band der «Vivid Curls» an. Das Mitwirken in einer Bigband sieht Wohner als «große Herausforderung» an.

Der Kontakt zu Martin Kerber entstand über die Musikschule in Immenstadt, an der beide als Lehrer tätig sind. «Für uns ist Markus Wohner genau der richtige», versichert Martin Kerber. Der engagierte Schlagzeuger bringe den richtigen Grundbeat für die Bigband mit, erklärt der Leiter und ergänzt, dass Wohner ihn mit seinem beständigen Rhythmus dabei unterstütze, die vielen Musiker zu einem harmonischen Miteinander zusammen zu führen.

Über das schwere Erbe, das er in den Fußstapfen von Elmar Besserer antritt, macht sich Markus Wohner keine Gedanken. «Ich habe meinen eigenen Stil gefestigt und der unterscheidet sich auch von dem meines Vorgängers», beschreibt der Musiker selbstbewusst. Bei einem Auftritt während des Kemptener Jazz-Frühlings kam sein Mitwirken in der Martin-Kerber-Bigband jedenfalls schon gut beim Publikum an.

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