Memmingen
«In alle Richtungen orientieren»

Barbara Platschka setzt auf Kommunikation und Kooperation. «Memmingen muss sich in alle Richtungen orientieren. Wir brauchen sowohl eine Zusammenarbeit mit der Region Donau-Iller als auch mit dem ganzen Allgäu», stellt die neue Wirtschaftsförderin der Stadt im Gespräch mit unserer Zeitung klar. Denn gemeinsam - zum Beispiel mit der Marke Allgäu - lasse sich Memmingen nach außen besser vermarkten als im Alleingang. Dabei dürfe freilich nicht nur auf Memmingen als starker Wirtschaftsstandort abgehoben werden, sondern zum Beispiel auch auf die vielen kulturellen und touristischen Attraktionen unserer Region.

So habe sie in den vergangenen Monaten bereits zahlreiche Gespräche mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltungen geführt. Wobei sie überall offen aufgenommen worden sei: «Ich habe tolle Leute kennengelernt, die Erfahrungen austauschen und etwas bewegen wollen.»

Auf neue Projekte und Ideen angesprochen, hat die 26-Jährige mehrere Beispiele parat. So soll es im kommenden Frühjahr eine Firmenbefragung in Memmingen und dem Unterallgäu geben, bei der Unternehmer sagen können, wo sie der Schuh drückt. Hier möchte Platschka auch als Vermittlerin zwischen Wirtschaft und Politik beziehungsweise Verwaltung auftreten. Sie habe sowohl Neuansiedlungen als auch Firmenerweiterungen und Existenzgründer im Blick.

In Sachen Tourismus sollen etwa im Rahmen einer Werbekampagne der Dachmarke Bavarian Alps Menschen in Großbritannien für unsere Region begeistert werden. In diesem Zusammenhang nennt Platschka auch eine angestrebte Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs vom und zum Allgäu Airport. Bereits verbessert worden sei die Beschilderung vom Flughafen in die Stadt und umgekehrt. Ebenso die Ampelschaltung, sodass man schneller zum Airport komme.

Eine große Aufgabe sieht die Wirtschaftsförderin im Geschäftsflächen-Management. Hier gehe es vor allem darum, drohende Leerstände in der Stadt zu verhindern beziehungsweise leere Ladenflächen wieder mit Leben zu füllen. «Wir bieten sowohl Vermietern als auch potenziellen Mietern unsere Hilfe an», sagt Platschka. Zugleich gehe sie auf Handelsunternehmen zu.

Als Beispiel nennt sie die von vielen Memmingern schmerzlich vermisste «Nordsee». Die will sich laut Platschka allerdings nur in Städten mit mindestens 80000 Einwohnern neu ansiedeln. Als Gegenargument habe sie gegenüber dem Unternehmen angeführt, dass Memmingen schließlich ein Einzugsgebiet von rund 260000 Menschen hat. Die 26-Jährige will Anfang des Jahres noch mal bei der «Nordsee» nachhaken. Vielleicht geht ja doch noch was Jederzeit zu ihr kommen könnten freilich auch alle Bürger. «Ich habe für jede Idee, die Memmingen voranbringt, ein offenes Ohr.»

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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