Hofen
Immer schneller, immer mutiger

Sonnenschein, geringes Regenrisiko und eine recht neue Teerstraße - unter diesen Bedingungen sausten die insgesamt 27 Fahrer bei der sechsten «Bobby-Car-Meisterschaft» in Hofen bei Stötten die Rennstrecke hinunter. Sogar eine Startrampe aus Holz hatte der Hobby-Fußballverein FC Hofen, der dieses Event veranstaltete, errichtet. So konnten die Bobby-Cars richtig Fahrt aufnehmen. Vor dem Start gab Rennleiter Walter Klöck noch einige Hinweise: Absichtliches Bremsen oder Festhalten am Gegner sind verboten. Fairplay war angesagt. Dann brausten die ersten Fahrer bereits mit ihrem kleinen Gefährt die Teerstraße hinunter, an der auch einige Zuschauer das Geschehen verfolgten. Die Fahrer traten paarweise gegeneinander an. Wer zweimal hintereinander als Letzter ins Ziel kam, schied aus.

Eine Kurve stellte sich als besonders scharf heraus, weshalb auch einige Fahrer von der Fahrbahn abkamen und in der Wiese landeten. Dabei verlor das eine oder andere Bobby-Car auch seine Reifen, ein anderes erlitt sogar Totalschaden.

Mit Boxenstopp

Um ihre Bobby-Cars besonders gut auf Vordermann zu bringen, hatte eine Gruppe von Aitrangern neben der Startrampe ein extra Zelt aufgebaut. «Wir haben unsere eigene Boxenstopp-Crew dabei», erzählte Herbert Lingg vom Aitranger Team schmunzelnd. Hier im «Boxenstopp» wurde an den Bobbycars geschraubt und gebohrt. «In der Freizeit bastelt man an so einem Bobbycar schon durchschnittlich 50 bis 100 Stunden», meinte Herbert Lingg.

Dabei scheinen einige Fahrer auch innovativ zu sein: Zwei Aitranger stellten ihr selbstgebautes «Tandem-Bobby-Car» für zwei Personen vor, ein anderer sein Bobbycar mit Motor, das auch bergauf fährt.

Auf der etwa 500 Meter langen Rennpiste schenkten sich die Fahrer nichts: Teilweise gab es bis kurz vorm Ziel ein Kopf-an-Kopf-Rennen, ehe sich doch noch einer durchsetzen konnte. «Die Bobbycars werden jedes Jahr schneller, und die Fahrer trauen sich jedes Jahr mehr», konstatierte Walter Klöck. Das kann allerdings auch mal ins Auge gehen: Ein Teilnehmer verletzte sich nach einem Sturz leicht, war aber schnell wieder auf den Beinen.

Zum Schluss stand noch die Siegerehrung am Festzelt an, das die Veranstalter am Ende der Fahrbahn errichtet hatten: Bei der Jugend (bis 16 Jahre) belegte Patrick Eibel, bei den Erwachsenen Patrick Lepnik den ersten Platz. Auch die beiden schnellsten Fahrer wurden ausgezeichnet: Hier bekamen bei der Jugend Leopold Lauer (53 km/h) und bei den Erwachsenen Norbert Kämpf (63 km/h) jeweils einen Geldbetrag überreicht, der von Jürgen Paul vom Baggerbetrieb Hofen gesponsert wurde.

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