Beratung
Immer mehr nehmen Familienberatungsstelle in Memmingen in Anspruch

Eine Mutter, die mit ihrem trotzigen Kleinkind nicht klarkommt, eine Alleinerziehende, deren aggressiver Sohn in der Schule regelmäßig ausrastet, oder Eltern, deren Tochter mit Depressionen kämpft. Mit solchen Fällen setzen sich die Mitarbeiter der städtischen Familienberatungsstelle täglich auseinander.

Laut deren Leiter Dr. Ulrich Birkholz nimmt der Bedarf an Erziehungsberatung in der Stadt stetig zu. Vor allem die Zahl der schwierigen Fälle werde immer größer. Vergangenes Jahr wurden in der Familienberatungsstelle 403 Fälle betreut.

Im Vorjahr waren es drei mehr. 2012 waren es noch 502. 'Die Probleme sind allerdings nicht rückläufig, im Gegenteil', betont Birkholz. Dass die Zahlen in den vergangenen Jahren zurückgingen, liegt dem Fachmann zufolge daran, dass ergänzende Hilfsangebote - wie etwa Schulsozialarbeiter - eingeführt wurden. 'Der Bedarf an Beratung wird generell höher', sagt der Psychologe.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Memminger Zeitung vom 13.03.2015.

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