Freibad
Immenstädter diskutieren über die Pläne zur Umgestaltung des Freibads am Kleinen Alpsee

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'Das Bad steht und fällt mit der Beheizung der Becken.' Klaus Radel brachte auf den Punkt, was die Bürger an der Zukunft des Freibads am Kleinen Alpsee beschäftigt. Bei einem Ortstermin hatte Edgar Reitzner, kaufmännischer Leiter der Stadtwerke, eine Konzeptstudie zum neuen Freibad-Gebäude vorgestellt. Danach waren sich die rund 20 Teilnehmer ausnahmslos einig: Das warme Wasser in den Becken soll bleiben.

Thema des Abends waren freilich eigentlich nicht die Becken, wie Bauamtsleiterin Julia Jedelhauser betonte. 'Die Becken funktionieren noch, die lassen wir laufen.' Badchef Reitzner hatte allerdings von Plänen berichtet, im nächsten Jahr die Beheizung auf regenerative Energien wie Solarwärme umzustellen.

Der Nachteil: Die nach wie vor angestrebte Temperatur von 23 Grad könne man nach einer Kälteperiode nicht gleich erreichen. Das Meinungsbild am Schluss ergab eine Mehrheit für den Umstieg – unter der Bedingung, dass die kälteren Zwischenzeiten aufgefangen werden, indem möglicherweise ein Gaskessel stehen bleibt.

Für die geplante Verkleinerung der Gebäudefläche, an dem Abend durch ein rot-weißes Markierungsband angedeutet, fand sich ebenfalls eine Mehrheit. Jedelhauser hatte den Bürgern vorgerechnet, dass eine Sanierung des teilweise unbenutzten Gebäudes teurer käme als ein Neubau. Fabian, 20, findet die Pläne 'super'.

Als Bankkaufmann hält er das Konzept auch 'kostenmäßig' für eine 'Supersache'. Auch der 14-jährige Matthias aus Akams, jeden Sommer im Freibad, ist mit den Plänen einverstanden. Vorausgesetzt, die Becken bleiben warm.

Weitere Wünsche der Bürger, teilweise schon in der Studie eingearbeitet: Der Biergarten bekommt einen eigenen Zugang und ist auch vor und nach der Saison geöffnet. Das Bad soll behindertengerecht werden, später vielleicht auch eine Einstiegshilfe in die Becken erhalten.

Draußen werden 'Umkleideschnecken' aufgebaut. Spinde sollen in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen. Die warmen Duschen sollen bleiben – und funktionieren. Das Kinderbecken soll ein Sonnensegel erhalten. Außerdem sollen auf Wunsch der Bürger wieder Saisonkarten eingeführt werden. Die Einrichtung einer 'Boulderhöhle', von Ralph Zick angeregt, fand keine Mehrheit.

Skeptisch reagierten die Teilnehmer des Informationsabends auf den Plan von Reitzner, Rabattkarten einzuführen für Badegäste, die nach eigenen Angaben das Warmwasser in den Becken nicht nutzen.

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