Tagung
Imker und Politiker würdigen die Bedeutung der Honigbiene beim Bayerischen Imkertag

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An den Ständen drängten sich die Besucher, beim Honigverkauf wurde gefachsimpelt und oben im Saal gab es neueste wissenschaftliche Studien über die Honigbiene: Im Kornhaus waren am Wochenende Bayerns Imker zu Gast.

<< Für die Biene - von der Biene >>: Unter diesem Motto eines Fachhändlers könnte man den Bayerischen Imkertag stellen, der erstmals in Kempten über die Bühne ging. Der Imkertag bot viel Wissenswertes, viele Neuheiten, aber vor allem eines: Honig in den verschiedensten Sorten. Knapp 100 standen denn auch bei der Honigprämierung zur Begutachtung. Die Produzenten setzten sich strengen Kriterien aus. Auf Geschmack, Wassergehalt, Inhaltsstoffe und auch auf die richtige Präsentation komme es an, Experten nahmen das süße Produkt genau unter die Lupe, bis die begehrten Goldmedaillen verliehen wurden. Denn die Kunden, die Honig kaufen, so Landesvorsitzender Ferdinand Drexler, erwarten Honig ohne Rückstände.

So sei das Urteil des Europäischen Gerichtshofs, dass Honig nur aus gentechnikfreien Pollen hergestellt werden dürfe, eine Aufwertung für die Imker (allein rund 23 000 sind im Landesverband organisiert) und bestärke sie in ihrer Arbeit. Die Imkerei habe in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung genommen, die Bevölkerung habe erkannt, dass es sich hier um ein natürliches Produkt ohne Zusätze handle, fand Drexler.

Die Imkerei als wichtigen Beitrag zur Natur - so sieht beispielsweise Jungimkerin Sonja Greth (37) aus Vorderburg ihre Arbeit. Für sie und ihren Mann, die einen Hof betreiben, ist die Biene << das kleinste landwirtschaftliche Nutztier. >>

Die Bedeutung der Imkerei würdigten auch Politiker wie die Bundestagsabgeordneten, Staatssekretär Dr. Gerd Müller (CSU) und Stephan Thomae (FDP), die Landtagsabgeordneten und Kemptens Bürgermeister Josef Mayr. Für die Menschen und die Ökologie sei die Honigbiene schon immer wichtig und auch künftig überlebenswichtig. Deshalb sollten Bienen mit einer intensiven Landwirtschaft ausreichend Nahrung finden und << wir gemeinsam die Natur vor gentechnikveränderten Lebensmitteln schützen >>, erklärte Mayr. Kempten dürfe sich seit kurzem << Gentechnikanbaufreie Stadt >> nennen.

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